Die EKZ treten beim Projekt als Totalunternehmer auf. Die Aufgabe der EKZ ist die Versorgung mit Wärme und Brauchwarmwasser von der Energiegewinnung bis hin zur Wärmeabgabe aus der Heizzentrale. Zudem wird die Wärmeabgabe in verschiedenen Unterstationen der einzelnen Gebäude vom kantonalen Energiedienstleister sichergestellt. Die EKZ übernehmen alle Grab- und Bauarbeiten, die Planungsarbeiten, die Projektfinanzierung sowie den künftigen Betrieb und Unterhalt der Anlagen.
Das installierte Sondenfeld umfasst 50 Erdwärmesonden mit je 300 Metern Tiefe. Dabei handelt es sich um das bislang grösste von den EKZ im Rahmen eines Energiecontractings übernommene Projekt auf Basis von Erdwärme. Unterirdische Sammelleitungen mit einer Länge von insgesamt rund 7,4 Kilometer führen die dem Boden entzogene Energie in die beiden Heizzentralen. Diese beinhalten je drei Wärmepumpen à 100 Kilowatt (kW) für die Heizung, eine Wärmepumpe mit 85 kW für das Brauchwarmwasser und einen Spitzenlastkessel mit Öl und einer Leistung von 400 kW. Das Brauchwarmwasser wird zu 100 Prozent über die Wärmepumpen bereitgestellt.