Beim vierten EKZ Cup Rennen in Gossau/Andwil vom Sonntag, 1. Juli, siegte Nicola Rohrbach (Alosen/ZG) knapp vor Lars Forster (Jona/SG). Klar dominierte Sarah Koba (Sargans/SG) mit einem Start/-Zielsieg bei den Damen. Gute Stimmung und über 500 Teilnehmer liessen die Veranstaltung einmal mehr erfolgreich verlaufen.
Schon kurz nach dem Start setzten sich Nicola Rohrbach (Alosen/ZG), Marcel Bartholet (Tuggen/SZ) und Lars Forster (Jona/SG) ab. Rohrbach im blauen Leadertrikot blieb aber weiter am Drücker. «Im längeren Aufstieg des Parcours gelang es mir in der zweiten Runde etwas Vorsprung heraus zu fahren», erklärte Cupleader Rohrbach. «Doch richtig weg kam ich doch nicht. Ich hatte heute etwas Mühe in den technischen Passagen. Da kamen sie hinten immer wieder etwas näher ran».
Rohrbach festigt Leaderposition
So blieb es weiterhin spannend, denn Rohrbach war für Forster und Bartholet noch in Reichweite. Forster indes fuhr taktisch, wie er im Ziel ausführte: «Im technischen Teil war ich etwas schneller als Bartholet. Ich liess ihn aber immer wieder heranfahren, damit wir im flachen Teil zusammenspannen konnten. Zwei Runden vor Schluss zog ich aber durch und kam weg.»
Das merke auch Rohrbach vorne an der Spitze. «Eine Runde vor Schluss war Forster plötzlich gefährlich nah. Da musste ich nochmals einen Zacken zulegen», fasst Rohrbach die Schlussphase zusammen, die er souverän überstand und seinen Vorsprung ins Ziel brachte. Forster wurde mit lediglich 16 Sekunden Rückstand Zweiter, während Bartholet das Podest komplettierte. Bartholet zeigte sich zufrieden mit dem Resultat, verliert aber weiterhin Punkte auf den führenden Rohrbach.
Sarah Koba machte klare Sache
Einen souveränen Sieg legte Sarah Koba auf den Waldboden. «Schon in der ersten Runde konnte ich mich von meinen Konkurrentinnen lösen», so die Sarganserin und erklärt: «Am Vortag bin ich schon ein Rennen gefahren. Die Beine drehten nicht ganz von alleine, doch ich bin froh, dass es dennoch so gut lief.» Dahinter kämpfte die Deutsche Hanna Klein vergebens. Ihrerseits konnte Klein sich aber einen ebenfalls sicheren Vorsprung auf Sabrina Maurer herausfahren. «Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Das Rennen lief gut für mich. Die anderen zwei waren heute einfach schneller», resümiert Maurer, Trägerin des Leadertrikots. Die Rheintalerin konnte damit ihre Führungsposition im Cup weiter festigen und wird wohl kaum noch zu verdrängen sein.
Plauschkategorie hat sich bewährt
Für das OK Gossau/Andwil war der Anlass ein Erfolg. «Wir sind zufrieden. Auf dem Veranstaltungsgelände herrschte einmal mehr eine vorzüglich Stimmung. Dazu beigetragen hat sicher auch, dass das schlechte Wetter den ganzen Tag um uns herumzog. Die Strecke blieb trocken und super zu fahren», so OK-Chef Peter Bode. Diese Aussage wird durch die 500 Teilnehmenden, die sich an die Herausforderungen über Stock und Stein wagten, unterstrichen.
Als Neuerung wurde eine Plauschkategorie ohne Zeitmessung und Rangliste eingeführt. «Mit gut 25 Startenden und deren Feedback ist dieser Versuch als Erfolg zu werten. Die Plauschkategorie werden wir nächstens Jahr sicher wieder durchführen», führt Pressechef Patrik Strässle aus.
TV-Zusammenfassung am Dienstag nach dem Rennen
Am Dienstagabend fasst das EKZ Cup Magazin im Schweizersport- fernsehen SSF das Wichtigste vom Rennen in Gossau/Andwil zusammen und lässt die Protagonisten zu Wort kommen. Ausserdem werden am Montag über die Socialmedia-Kanäle weitere spannende Video- und Fotobeiträge zu finden sein.

