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Kurzzusammenfassungen Referate

Frank M. Rinderknecht, Rinspeed AG

Visionen, Gedanken und Perspektiven zur Elektromobilität Die heutige Antriebsform der individuellen Mobilität hat ihren Zenit erreicht. Neue Konzepte sind gefragt – das führen uns Umweltschäden, CO2-Problematik und Ressourcenkonflikte täglich vor Augen. Ein möglicher Ausweg mit einem sehr hohen Potenzial bieten Elektrofahrzeuge. Das Elektrofahrzeug iChange soll einen Impuls in Richtung Autoindustrie und -veredler geben.
Denn es ist an der Zeit, ausgetretene Wege zu verlassen und mit Kreativität nach neuen zu suchen.  

Arno Mathoy, Brusa AG

Ist die Zeit reif für Elektroautomobile?
Es zeichnet sich ab, dass die Batterietechnologie bereits in naher Zukunft ausreicht, um eine erste Generation von vollwertigen Elektroautomobilen darzustellen. Damit der so eingeleitete Paradigmenwechsel nicht wieder umschlägt, muss die elektrische Antriebstechnik den Anforderungen einer automotiven Grossserienfertigung gerecht und das Niederspannungsverteil-netz einer neuen Nutzungsart angepasst werden. Der Bereich der Energieübertragung vom Stromnetz in das Fahrzeug erweist sich dabei als besonders komplex, weil hier einander völlig fremde Industriesparten gegenüberstehen. Es gilt, technische Standards festzulegen, welche sich wirtschaftlich umsetzen lassen.
 

Marco Piffaretti, Protoscar SA

Intelligentes Laden – Interface zwischen Benutzer und Elektroauto – Infrastruktur 2020
Für das Batterieladen von Elektroautos gibt es viele Möglichkeiten und Vorstellungen, die zum Teil sehr unterschiedlich sind. Welche werden sich durchsetzen? Der Überblick beginnt mit Hinweisen auf die "lessons learned" aus dem Grossversuch Mendrisio und quantifiziert den Bedarf an Energie aufgrund der Vision 2020 (bezogen auf PKW mit
Stecker, die in der Schweiz fahren könnten). Wie versuchen Stromerzeuger gemeinsam mit der Autoindustrie neue Standards zu schaffen, nicht nur, was den Stecker anbelangt?
 

Dr. Volker Hennige, Li-Tec Battery GmbH

Lithium-Ionen-Technologie für Elektrofahrzeuge
Nachdem die Lithium-Ionen-Technologie bereits den Endverbrauchermarkt erobert hat, steht diese Technologie nun auch am Markteintritt im Bereich Hybridfahrzeuge und reine Elektrotraktion. Gerade für die Elektrotraktion ist die von Li-Tec entwickelte Lithium-Ionen-Technologie Grundvoraussetzung, da neben hoher Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie wettbewerbsfähigen Preisen vor allem eine hohe Leistungs- als auch
Energiedichte gefordert werden. Durch geschickte Wahl von Materialien und Komponenten, wie etwa hochleistungsfähigen Elektroden und dem keramischen Batterieseparator SEPARION® wie auch durch hochautomatisierte Fertigungsverfahren, können diese Anforderungen erfüllt werden.
 

Dr. Urs Rengel, CEO EKZ

Erfahrungen im Alltag mit Elektrofahrzeugen
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben im November 2008 fünf strombetriebene Autos in ihre Fahrzeugflotte aufgenommen. Die eigenen Erfahrungen mit dem von MES-DEA umgebauten Renault Twingo zeigen, dass diese Fahrzeuge alltagstauglich sind. Das tägliche Laden ist unkompliziert und eine reine Gewöhnungssache. Das hohe Drehmoment verspricht zudem Fahrspass ohne zu Rasen. Dass das Fahrzeug geräuscharm und emissionsfrei ist, schafft viele Sympathien bei der lärmgeplagten Bevölkerung.

Thomas Raffeiner, The Advisory House AG

Erfahrungsbericht Modellregion Salzburg
Das Projekt Electrodrive in Salzburg soll zügig eine CO2 -freie Lösung für den urbanen Verkehr aufbauen. Das Projekt startet im Kleinen mit Steckdosen für Elektrovelos, das Konzept geht aber weiter bis zur kompletten Infrastruktur und dem Angebot von Fahrzeugen, Treibstoff und Dienstleistungen. Es soll in Zukunft ganz Österreich abdecken können.

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