Zukunft bauen

Karriere bei EKZ

Zukunft bauen

Als einer der grössten Ausbildner im Kanton Zürich beschäftigt EKZ rund 130 Lernende und bildet diese zu Experten für die Energiezukunft aus. Einer davon ist der angehende Netzelektriker Mattis Lamprecht. Zusammen mit seinen Kollegen baut er das Stromnetz der Zukunft.

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Manchmal ist es gut, nicht auf die eigenen Eltern zu hören. Wie zum Beispiel im Fall von Mattis Lamprecht. Wäre es nämlich nach dessen Vater gegangen, so hätte er nach der Sekundarschule eine Lehre als Elektroinstallateur angefangen. Doch der damals 14-Jährige war sich sicher: Da gibt es einen Beruf, der noch besser zu mir passt. Und er sollte Recht haben, wie sich in der Schnupperlehre als Netzelektriker bei EKZ in der Folge gezeigt hat. Das ist jetzt über drei Jahre her. Mattis, mittlerweile im zweiten Lehrjahr, hat seine Berufswahl seither keinen einzigen Tag bereut – genauso wenig wie die Wahl seines Lehrbetriebs.

«EKZ ist ein grosses Unternehmen. Das ermöglicht uns Lernenden einen Einblick in viele verschiedene Arbeitsbereiche und wir können das in der Schule Gelernte im Lehrbetrieb gleich umsetzen und üben.»

Netzelektriker sind dafür verantwortlich, dass das Stromnetz einwandfrei funktioniert. Anders gesagt: Zusammen mit seinen Kollegen sorgt Mattis dafür, dass der Strom im EKZ-Versorgungsgebiet sicher vom Kraftwerk bis zum Ort des Verbrauchs gelangt. Dabei gefällt dem angehenden Netzelektriker insbesondere die Vielseitigkeit seines Berufs: Vom Kabelbau im offenen Graben, über den Freileitungsbau auf bis zu elf Meter hohen Masten, bis hin zu Arbeiten im Bereich der öffentlichen Beleuchtung. Zusätzliche Abwechslung bringt das Wetter in den Berufsalltag. Denn: Die Arbeit eines Netzelektrikers findet hauptsächlich draussen statt – und das zu jeder Jahreszeit, Temperatur und Witterung. Da sich das EKZ-Versorgungsgebiet über den ganzen Kanton Zürich erstreckt, ist Mattis zudem viel unterwegs. «Bei uns gleicht kein Tag dem anderen», sagt der junge Berufsmann, «und über Langeweile kann man sich in unserem Job wirklich nicht beklagen».

Mit Kopf und Muckis

Der 16-Jährige ist sich bewusst, dass das Arbeiten mit Strom und Elektrizität immer eine potenziell brenzlige Sache ist. So auch, dass sein Beruf nicht ganz ungefährlich ist. Sicherheit und entsprechende Schutzvorkehrungen sind deshalb das oberste Gebot. Auch wenn man während der Lehre ohnehin nie unter Spannung arbeitet, so ist sich Mattis sicher: «Wenn man konzentriert arbeitet und stets bei der Sache ist, dann kann nichts passieren». Die Arbeit als Netzelektriker erfordert aber nicht nur, dass man mit dem Kopf dabei ist. Auch körperlich ist der Beruf sehr anspruchsvoll.

«Als Netzelektriker muss man fit sein, denn die Arbeit ist anstrengend und braucht viel Kraft und Ausdauer.»

Die nötige Fitness legt sich Mattis in der Sporthalle vom Turnverein, beim wöchentlichen Handballtraining oder auch beim Biken, Snowboarden und Joggen zu. Dass er regelmässig Sport treibt, hilft ihm, bei der Arbeit nicht so schnell aus der Puste zu kommen. Dies zumindest meistens. Manchmal komme es nämlich auch vor, dass er nach einem anstrengenden Training bei der Arbeit schon ein bisschen leide, erzählt Mattis mit einem Augenzwinkern. «Das jahrelange Training kommt mir im Arbeitsalltag aber definitiv zu Gute» – Muskelkater hin oder her.

Klare Perspektiven

Noch geht es rund anderthalb Jahre, bis Mattis im Sommer 2021 sein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Netzelektriker EFZ entgegennehmen darf. Der Plan für die Zeit nach der Ausbildung steht aber bereits heute: Nach dem Abschluss der dreijährigen Lehre möchte Mattis ein Jahr Berufserfahrung sammeln, um dann direkt im Anschluss berufsbegleitend die Berufsprüfung und allenfalls sogar die Meisterprüfung zu absolvieren. Diese vielversprechenden Zukunftsaussichten zeigen: Grundausbildungen in der Energie- und Elektrobranche sind eine gute Basis für Weiterbildungen. Als Netzelektriker stehen einem nach der Lehre viele Türen offen – und Mattis ist bereit, diese für sich aufzustossen.

Bei EKZ ist rund jeder zehnte Mitarbeitende ein Lernender, insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 130 Lernende. Damit gehört EKZ zu einem der wichtigsten Ausbildungsbetriebe im Kanton Zürich.

Neben der Ausbilung zum Netzelektriker/in EFZ werden folgende Lehrberufe bei EKZ und EKZ Eltop AG angeboten:
• Elektroinstallateur/in EFZ
• Elektroplaner/in EFZ
• Informatiker/in EFZ Systemtechnik
• Kaufmann/frau EFZ
• Kaufmann/frau EFZ Eltop
• Koch/Köchin EFZ
• Logistiker/in EFZ
• Montagelektriker/in EFZ
• Telematiker/in EFZ

Mehr Infos www.ekz.ch/lehrstellen