Bereichsauswahl öffnen Über EKZ
Wählen Sie Ihren gewünschten Bereich
Marina González Vayá

Marina González Vayá

betreut die grösste Batterie der Schweiz

Akku leer? Das kann dem EKZ Batteriespeicher in Dietikon nicht passieren. Er ist der grösste seiner Art in der Schweiz. Marina González Vayá betreut die Superbatterie.

Wer kennt das Problem nicht: Batterien und Akkus sind immer viel zu früh leer. Das kann uns mit unserem Batteriespeicher in Dietikon nicht passieren. Er ist der grösste seiner Art in der Schweiz und speichert so viel Strom, wie ein 4-Personenhaushalt in 40 Tagen verbraucht.

Die Leistungsfähigkeit unserer Batterie kommt nicht von ungefähr. Sie ist ein regelrechter Container und im gekühlten Inneren vollgepackt mit modernster Technik. Genau genommen: Mit über 10‘000 Lithium-Ionen-Zellen, die elektrische Energie bei der Aufnahme in chemische Energie mit einem Wirkungsgrad von rund 95 Prozent umwandeln. Gebaut haben wir die Batterie zusammen mit ABB. In Betrieb ist sie seit 2012.

Und wozu das Ganze? Die EKZ setzen den Batteriespeicher dazu ein, die Stabilität des Schweizer Stromnetzes zu gewährleisten. Und das geht so: Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid ist dafür verantwortlich, dass sich Stromproduktion und Stromverbrauch stets die Waage halten – unser Stromnetz also stabil bleibt. Was passiert aber, wenn ein Kraftwerk plötzlich ausfällt oder die Produktion von Solarstrom unvorhergesehen zunimmt?

Dann muss umgehend mehr Strom ins Netz fliessen, beziehungsweise vom Netz abgenommen werden – so genannte Regelenergie. Hier kommen unsere Batterie und ich ins Spiel. Als Service für Swissgrid setzen wir unseren Batteriespeicher ein, um solche Regelenergie zu liefern. Das tun neben uns hauptsächlich konventionelle Kraftwerke wie etwa Wasserkraftwerke. Weil unser Batteriespeicher seine Leistung viel schneller anpassen kann, als ein Kraftwerk, kann er besonders gut zu einem zuverlässigen Stromnetz und einer sicheren Stromversorgung beitragen. Ein intelligenter Lade-Algorithmus stellt während des Betriebs sicher, dass der Speicher nie ganz voll oder leer ist. So ist er immer verfügbar, um Stromproduktion und Stromverbrauch auszubalancieren.

Zur Person
Marina González Vayá arbeitet als Fachspezialistin Smart Grid bei den EKZ in Dietikon. Die gebürtige Spanierin hat in Deutschland, Frankreich und England Elektrotechnik und Wirtschaft studiert, und in den USA und an der ETH Zürich geforscht. Bei den EKZ ist sie für den Betrieb und die Vermarktung des grössten Batteriespeichers der Schweiz verantwortlich. Weil er der erste seiner Art war, der in Europa eigenständig für den Primärregelenergiemarkt zugelassen wurde, bekommt Marina auch immer mal wieder Besuch aus dem Ausland, der sich den Speicher erklären lässt.

myEKZ
Kontakt