Kein Schweizer Stromversorger hat derart viele Smart Meter im Verteilnetz wie die EKZ. Verantwortlich für den Rollout der intelligenten Zähler ist die Enpuls AG, eine Tochterfirma der EKZ. Seit 2013 werden Jahr für Jahr etwa 25 000 Smart Meter installiert. Die unterdessen 100 000 installierten Smart Meter entsprechen einem knappen Drittel aller Zähler im Verteilnetz der EKZ.

Bereit für die Energiezukunft

Der Rollout erfolgt kontinuierlich: Im Rahmen der normalen Infrastruktur-Erneuerung werden die ältesten Zähler laufend durch Smart Meter ersetzt. Hinzu kommen jährlich etwa 6000 bis 7000 Neubauten, die automatisch mit der neusten Generation an Stromzählern versehen werden. Smart Meter sind von zentraler Bedeutung, um den künftigen Anforderungen an die Energieversorgung gerecht zu werden. Ein wichtiger Bestandteil der Energiezukunft sind die intelligenten Netze (Smart Grids), für die wiederum eine zeitnahe Verbrauchserfassung durch Smart Meter Voraussetzung ist.

Die EKZ Tochter Enpuls setzt für die EKZ und weitere Energieversorger sämtliche Dienstleistungen rund um den Meter-to-Customer-Prozess um – angefangen bei der Messtechnik und Ablesung bis hin zum Inkasso und Kundendienst. Enpuls bietet individuelle Dienstleistungen für Energieversorger, aber auch für die Gas-, Wasser- oder die Immobilienwirtschaft – seien es einzelne Beratungsdienstleistungen oder ganze Rundumpakete. 

Fakten zum Smart Meter

Ein Smart Meter unterscheidet sich von konventionellen elektronischen Zählern durch die so genannt bidirektionale Kommunikation. Das heisst: Er kann sowohl Informationen empfangen als auch senden. Dem digitalen Stromzähler kommt ein wichtiger Part zu in der künftigen Energiewelt. Intelligente Netze basieren auf intelligenten Messsystemen. Die Smart Meter ermitteln den Energieverbrauch in Gebäuden und übermitteln die für die Verrechnung benötigten Daten in regelmässigen Intervallen an das Energieversorgungsunternehmen. Auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden ist die Visualisierung des Stromverbrauchs über einen Portalzugriff möglich. Erst das Aufzeigen des Stromverbrauchs bietet den Versorgern die Chance, auf die Verbraucher zuzugehen und ihnen das Thema Energieeffizienz näherzubringen. Nur so kann der Energieverbrauch reduziert werden, was Kosten senkt und auch der Umwelt zugut kommt.
 

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