Die EKZ haben die neue Konzession für die Nutzung der Wasserkraft der Limmat beim Kraftwerk Dietikon für weitere 60 Jahre erhalten. Mit der neuen Konzession ist eine Erneuerung des Kraftwerks geplant. Mit einem zusätzlichen Dotierkraftwerk soll auch Strom aus der erhöhten Restwassermenge produziert werden. Zur Wiederherstellung der freien Fischwanderung werden neue Fischaufstiegs- und Fischabstiegshilfen geschaffen.

Ende Februar reichten die EKZ die Unterlagen für die 2. Stufe der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ein: Darin wird jede bauliche Massnahme detailliert beschrieben und auf ihre Umweltverträglichkeit untersucht. Ziel ist, in dieser Phase die baurechtliche Bewilligung zu erhalten. Wie bei jedem Bauvorhaben werden auch diese Unterlagen nochmals öffentlich aufgelegt.

Sobald die Baugenehmigung vorliegt, kann mit dem effektiven Bau der Kraftwerksanlagen und den begleitenden Ersatz-, Erholungs- und Hochwasserschutzmassnahmen begonnen werden. Der Bau dauert voraussichtlich zwei Jahre, die EKZ investieren rund 43 Millionen Franken.

Ein beachtlicher Teil der Kosten entsteht für Massnahmen zur Wiederherstellung der freien Fischwanderung und für weitere ökologische Ersatzmassnahmen sowie für Erholungs- und Hochwasserschutzmassnahmen. Aktuell gehen die EKZ davon aus, dass im Jahr 2018 mit dem Bau begonnen wird. Das erneuerte Kraftwerk Dietikon wird erneuerbare Energie aus Wasserkraft für ca. 4500 Vierpersonenhaushalte produzieren.
 

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