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Medienmitteilung vom 3. Juli 2020

Vorsicht beim Gummibootfahren: Zwischenfälle beim Wasserkraftwerk Dietikon

Zum wiederholten Mal kam es diese Woche zu einem gefährlichen Zwischenfall beim Wasserkraftwerk Dietikon. Weil sie den Ausstieg verpasst hatten, mussten Gummibootfahrer vom Horizontalrechen befreit werden. EKZ ruft zur notwendigen Vorsicht auf und bittet alle, frühzeitig das Wasser zu verlassen.

Gummibootfahrer verpassten diese Woche den offiziellen Ausstieg bei der Allmend Glanzenberg und weiter flussabwärts bei der Nötzliwiese. Bereits im Kraftwerkskanal gelandet konnten sie den letzten Ausstieg bei der Kahnrampe nicht bewältigen und sich nicht an der Sicherheitsleine festhalten. Sie wurden weiter kanalabwärts bis zum Horizontalrechen vor den Turbineneinläufen 
getrieben. Nur dank einem sofort manuell eingeleiteten Notstopp des Kraftwerks konnten die
Personen rasch und unverletzt geborgen werden. Das Kraftwerk ist normalerweise nicht besetzt.

Personen, die das Wasser nicht frühzeitig verlassen, gefährden nicht nur sich selber: Nach einem Maschinenstopp fliesst das Wasser über das Wehr. Dies kann Personen, die sich auf den Kiesbänken aufhalten, sowie Gummibootfahrer, die sich weiter oben zu weit in der Flussmitte bewegen, direkt in Gefahr bringen.

EKZ fordert Gummibootfahrer dringend auf, die notwendige Vorsicht walten zu lassen und die sichere Ausstiegsstelle beim Bahnhof Glanzenberg zu benutzen.

 

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