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Medienmitteilung vom 30. September 2020

Axpo und EKZ steigern Versorgungssicherheit im Grossraum Stäfa

Um eine zuverlässige Energieversorgung in der Region Stäfa auch in Zukunft sicherzustellen, verlegt Axpo eine rund ein Kilometer lange Freileitung in die Erde. EKZ erstellte ein neues, leistungsfähigeres Unterwerk, das das Hochspannungsnetz von Axpo mit dem Mittelspannungsnetz von EKZ verbindet. Das von EKZ betriebene Unterwerk wurde Ende Mai 2019 in Betrieb genommen.

In den Gemeinden rund um Stäfa ist der Bedarf an elektrischer Energie seit Jahren konstant hoch. Axpo und EKZ haben deshalb umfassende Massnahmen getroffen, um in der Region auch weiterhin eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen. Innert zwei Jahren hat EKZ das neue Unterwerk Stäfa erstellt, geprüft und in Betrieb genommen. Das neue Unterwerk ist wesentlich kleiner und deutlich leistungsstärker als die alte, rund 45-jährige Anlage. Die Hochspannungsschaltanlagen sind im Gebäude untergebracht und dadurch wesentlich störungsunempfindlicher als die alte Freiluftschaltanlage. Diese wurde zurückgebaut und die freiwerdende Fläche mit Weiher, Hecken und einer Feuchtwiese renaturiert. Die Kosten für die Gesamterneuerung des UW Stäfas betragen rund acht Millionen Franken. Das Unterwerk Stäfa wird über zwei 110-Kilovolt-Leitungen von Herrliberg und Aathal ans Hochspannungsnetz der Axpo angeschlossen.

Noch im Gang sind derzeit die Leitungsbauarbeiten, die im Herbst abgeschlossen sein werden. Auf einer Strecke von rund einem Kilometer verlegt Axpo die 110-Kilovolt-Leitung zwischen dem Gebiet Brunnenwisli und dem bereits verlegten Kabel vor dem Unterwerk Stäfa in die Erde. Da die Freileitung auf diesem Abschnitt entlang einem Waldgebiet verläuft, besteht bei starken Stürmen erhöhte Gefahr eines Ausfalls wegen geknickter oder entwurzelter Bäume. Deshalb hat Axpo in Abstimmung mit EKZ beschlossen, die Leitung auf diesem Abschnitt in die Erde zu verlegen.
 

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