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Medienmitteilung vom 13. Februar 2020

Robuste Geschäftsfelder und Steigerung der Beteiligungserträge

Das Geschäftsjahr 2018/19 war für EKZ erfolgreich, wie das Wachstum des Betriebsergebnisses EBIT um 14.9 Prozent auf 81.7 Millionen Franken und des Unternehmensergebnisses um 151.7 Prozent auf 104.2 Millionen Franken belegt. Positiv wirkte sich neben der robusten operativen Entwicklung aller Geschäftsfelder die deutliche Steigerung der Beteiligungserträge aus.

Die gesteckten Ziele bei der Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder konnten alle erreicht oder übertroffen werden. Im EBIT sind allerdings auch Einmaleffekte enthalten, die das Resultat um etwa 11 Millionen Franken gestützt haben. Neben dem verbesserten EBIT gab es weitere Gründe, die zu einer Steigerung im Unternehmensergebnis geführt haben. Hier sind vor allem die Beteiligungserträge hervorzuheben, die sich erfreulich entwickelt haben. Ins Gewicht fällt das Engagement bei Repower.

Investitionen ins Netz und in eine erneuerbare Energiezukunft

Beim Ausbau der Windpark- und Photovoltaikanlagen konzentrierte sich EKZ auf klimatisch besonders geeignete Standorte in Spanien und Portugal, da die Investitionsmöglichkeiten in der Schweiz beschränkt sind. Mit diesen Investitionen trägt EKZ zu einer nachhaltigen Energiezukunft bei. Die Windparks, an denen EKZ beteiligt ist, erzeugten im Berichtsjahr 442.5 GWh Strom. Auch die inländischen Produktionskapazitäten wurden im Geschäftsjahr 2018/19 weiter ausgebaut. Ein Höhepunkt war die Erneuerung des Wasserkraftwerks Dietikon. Das Projekt war mit Investitionen von 39 Millionen Franken verbunden und wurde Ende 2019 abgeschlossen. Der Einbau neuer, leistungsfähiger Turbinen und Generatoren war von umfassenden Massnahmen zum Schutz von Fauna und Flora und zur Aufwertung der Uferzonen für die Fussgänger begleitet.

Mit einer Verfügbarkeit von 99.998 Prozent erwies sich das EKZ-Verteilnetz erneut als ausserordentlich zuverlässig. Damit dieser Spitzenwert gehalten werden kann, investiert EKZ jedes Jahr konsequent in die Instandhaltung und Modernisierung der Netzinfrastruktur. Im Berichtsjahr waren es 54.5 Millionen Franken, also jede Woche rund eine Million Franken.

30 Millionen für den Kanton Zürich und 11.4 Millionen für Gemeinden

Eine neue Herausforderung bringt die Revision des EKZ-Gesetzes per 1. Juli 2019 mit sich. Das Gesetz verpflichtet EKZ, das Unternehmen fortan gewinnorientiert zu führen. Damit verbunden ist eine gesetzlich vorgeschriebene Gewinnabführung an den Kanton, welche für die nächsten drei Jahre mit je 30 Millionen Franken festgelegt wurde. Auch die Gemeinden liess EKZ am operativen Erfolg teilhaben. EKZ zahlte im Geschäftsjahr 2018/19 freiwillige Ausgleichsvergütungen in der Höhe von 11.4 Millionen Franken.

Die Kennzahlen des Geschäftsjahres 2018/19 finden Sie auf der folgenden Seite.

Ein Kurzinterview mit EKZ-CFO Peter Eugster finden Sie hier.
 

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