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Perfekte Hülle, durchdachte Fülle

Perfekte Hülle, durchdachte Fülle

Die Carrosserie Rusterholz AG mit Sitz in Richterswil ist weit mehr als ein Spezialist fürs sorgfältige Ausbeulen von Autoblechen. In unserem Kundenportrait erklärt uns Mitinhaber Martin Rusterholz, was es braucht, um ein Feuerwehrauto zu bauen und was eine blosse Autohülle von durchdachter Carrosserie-Arbeit unterscheidet.

Seit gut 100 Jahren ist auf das 1927 gegründete Carrosserie-Unternehmen aus Richterswil verlass. So ziemlich alles, was sich auf zwei oder mehr Achsen aufbauen lässt, bringt Rusterholz auf die Strasse. Neben Einsatz- und Löschfahrzeugen für verschiedene Feuerwehrkorps in der ganzen Schweiz werden ebenso Carrosserie-Anfertigungen für den Polizei- oder Kommunalbereich fabriziert. Dabei ist die Aussenhülle nur ein kleiner Teil des Leistungsspektrums. Der grosse Teil der Arbeit und des Know-hows steckt unter der Hülle. Das rund 45 Personen starke Team unter der Leitung von Karl, Martin und Christian Rusterholz sorgt täglich dafür, dass von aussen bis innen, vom aufwändigen Löschfahrzeugaufbau bis zur kleinsten Beule alles perfekt ausgeführt wird.

Ein Carrosserie- und Autospenglerei-Betrieb wie Rusterholz bezieht pro Jahr gut und gerne 565’000 kWh Strom. Die dauernde und unterbruchsfreie Verfügbarkeit von Energie ist für einen Betrieb wie Rusterholz essentiell. Es freut uns darum, dass das traditionsreiche Unternehmen sich auf EKZ-Produkte verlässt und die Vorteile einer langjährigen Vertragsverlängerung nutzt.

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Bildergalerie

Mitarbeiter der Carrosserie Rusterholz AG
Innenansicht der Carrosserie Rusterholz
Mitarbeiter der Carosserie Rusterholz arbeiten an einem Feuerwehrauto
Martin Rusterholz spricht mit einem Mitarbeiter

Interview mit Martin Rusterholz

Martin Rusterholz

Martin Rusterholz, einer der drei geschäftsführenden Rusterholz-Cousins

Wer Carrosserie hört, denkt oft an das Dengelgeräusch an Kotflügeln. Da gehört aber mehr dazu, oder?
Selbstverständlich zählt die Reparatur von Personen- und Lastwagen, von Reisebussen sowie Einsatzfahrzeugen zu einer unserer Kernkompetenzen. Der grössere Anteil umfasst in unserem Betrieb aber die Herstellung von Einsatzfahrzeugen für Feuerwehren, Polizeicorps und Gemeinden (Kommunalfahrzeuge). Wir konstruieren von A bis Z alles selber. Mittels 3D-CAD konzipieren wir die Fahrzeuge. Fabriziert werden sie dann mit unserem modernsten Maschinenpark. Dazu gehören unter anderem Blechlaser, Rohrlaser oder Abkantpressen. Durch die vertikale Produktion sind wir extrem flexibel und können so auch Wartungs-, Unterhalts- und Reparaturzeiten massiv verkürzen. Das ist besonders bei Einsatzfahrzeugen wichtig, die 365 Tage im Jahr im Einsatz sein müssen.

Wie viel Ihrer Arbeit sieht man von aussen, wie viel steckt innen drin?
Von aussen fällt natürlich meistens die Grösse, Farbe und Ausstattung der Fahrzeuge auf. Doch der zeitliche Aufwand für Planung/Konzeption, Programmierung und anschliessender Fabrikation ist auf den ersten Blick nicht sichtbar. Der Aufwand verschiebt sich heute immer mehr in Richtung Konstruktion und maschineller Herstellung, das u. a. dank unserem grossen Know-how mit Laserschneidanlagen (Blech und Rohre) und Abkantpressen.

Eine ihrer vielen Spezialitäten sind Feuerwehrautos. Wie kam es dazu?
Mein Grossvater hatte von Beruf Wagner gelernt und Kutschen aus Holz gebaut. Als der Automobilbau so langsam aufkam, wurden die Karrossen-Gerippe aus Holz dann mit Blech verkleidet. So kam er immer mehr zum eigentlichen Carrosserie- und Fahrzeugbau und machte sich dann einen Namen für die Konstruktion von Sanitäts- und Feuerwehrfahrzeugen. Seine vier Söhne lernten dann alle Carrosserieberufe und stiegen in den Betrieb ein. Zudem waren sie auch aktiv in der örtlichen Feuerwehr tätig und hatten so zusätzlichen Bezug zum Thema Feuerwehrauto.

Wie lange dauert es von der Konzeption bis zur Auslieferung zum Beispiel eines Löschfahrzeuges?
Meistens beginnt die ganze Beschaffung mit einer öffentlichen Ausschreibung. Nach dem Entscheid und der Vergabe eines Auftrages wird zuerst das Basisfahrzeug bestellt. Die Lieferfristen für diese Fahrzeuge bewegen sich zwischen vier und sechs Monaten. Parallel dazu werden die technischen Komponenten bestellt, die Konstruktion des Fahrzeuges mit 3D-CAD angegangen und teilweise Gerippe und einzelne Komponenten vorbereitet. Danach wird das Fahrzeug endgefertigt und ausgeliefert. Gesamthaft fallen so bei grösseren Einsatzfahrzeugen ca. 1’000 bis 1’500 Arbeitsstunden an.

Für welchen Arbeitsschritt benötigen Sie am meisten Energie?
Ganz klar für die Herstellung der Auf- und Ausbauten mittels Blechlaser, Rohrlaser und Abkantpresse. Im Lackierbereich benötigt die relative lange Einbrennzeit der Lacke am meisten Energie. Da setzen wir aber auf Produkte, die für erheblich kürzere Trockenzeiten sorgen. 

Welchen Bezug haben Sie zu Elektrizität?
Elektrizität ist der eigentliche «Motor», um in unserem Betrieb produzieren zu können. Dabei sind wir stets bedacht, mit Strom sparsam umzugehen. Wir versuchen das laufend mit neuen und effizienteren Maschinen sowie momentan mit einer neuen LED-Beleuchtung als Ersatz für die Leuchtstoffröhren.

Wie sehen Sie als Fahrzeugspezialist die Zukunft von Elektroautos?
Ich denke, Elektroautos werden einen Teil der herkömmlichen Verbrennungsmotoren ganz klar ablösen, ganz besonders im Nahverkehr. Dass aber alle Fahrzeuge in Zukunft nur mit Strom betrieben werden, bezweifle ich. Einerseits, weil Ressourcen für Strom und Batterien beschränkt sind. Und andererseits sind die Batteriegewichte, die man immer mitführt, selbst ein sehr grosser Energiefresser. Vermutlich geht die Reise eher in Richtung Motoren mit Wasserstoffantrieb. Oder es löst eine noch unbekannte Erfindung die Verbrennungsmotoren ab.

Was vermissen an den heutigen Carrosserien von Personenwagen?
Eigentlich nichts!

Welche Carrosserien gefallen Ihnen ganz allgemein am besten?
Die alten, schönen und runden Formen aus der Oldtimerzeit.

Was fahren Sie selber für ein Fahrzeug und warum?
Einen Renault Mégane mit Verbrennungsmotor. Das Fahrzeug ist für mich ein Fortbewegungsmittel, an das ich nicht allzu grosse Ansprüche stelle. Es bringt mich sicher und in nur fünf Minuten zur Arbeit. Das reicht mir. Viel wichtiger sind mir die Fahrzeuge für unsere Kunden!

Carrosserie Rusterholz AG

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