Wer eine Solaranlage besitzt, möchte möglichst viel vom eigenproduzierten Strom selbst nutzen und so den Eigenverbrauch optimieren. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit der Anlage, entlastet das Stromnetz – und das Portemonnaie.
Produziert die eigene Anlage mehr Strom, als man selbst verbraucht, liegt es nahe, den überschüssigen Strom mit anderen zu teilen. Durch die Gründung einer Eigenverbrauchsgemeinschaft in der Nachbarschaft – einem (v)ZEV – lässt sich der Eigenverbrauch steigern. LEG sind eine neue Möglichkeit, um überschüssigen Solarstrom lokal zu teilen. Der Clou: Sie erweitern den Radius bis zur Gemeindegrenze.
LEG als Pflicht, «Gemeinsamstrom» als Kür
Als Verteilnetzbetreiber ist EKZ seit Anfang Jahr gesetzlich verpflichtet, die Gründung einer LEG im EKZ-Netzgebiet zu ermöglichen. Als zukunftsgerichteter Energiedienstleister geht EKZ aber weiter und unterstützt Gemeinden auch bei der Umsetzung und dem Betrieb einer LEG – und hat dazu das ganzheitliche LEG-Angebot «Gemeinsamstrom» ausgearbeitet. Damit begleitet EKZ Gemeinden durch den kompletten LEG-Prozess von der Planung bis zum Betrieb, erklärt Cinzia Battaglia. Sie ist Business Development Managerin Gemeinsamstrom bei EKZ und die erste Ansprechperson für Gemeinden.
