Medienmitteilung vom 24. September 2025

Madrisa Solar produziert als erstes alpines Solarkraftwerk Strom

In diesen Tagen hat Madrisa Solar damit begonnen, Strom ins Netz einzuspeisen – als erstes alpines Solarkraftwerk der Schweiz. Die erfolgreiche Teilinbetriebnahme markiert einen Meilenstein innerhalb der nationalen Solarexpress-Offensive für dringend benötigten Winterstrom. Die vollständige Inbetriebnahme der Anlage im Prättigau ist bis Ende 2027 vorgesehen.

In diesen Tagen hat Madrisa Solar damit begonnen, Strom ins Netz einzuspeisen – als erstes alpines Solarkraftwerk der Schweiz.
Ende September 2025: Madrisa Solar hat damit begonnen, Strom ins Netz einzuspeisen.
Madrisa Solar AG/Yanik Bürkli
Aufnahme von Madrisa Solar inmitten der Solartische
Madrisa Solar ist die erste alpine Solaranlage, die im Rahmen des nationalen Solarexpress ans Netz angeschlossen wurde.
Madrisa Solar AG/Yanik Bürkli
Aufnahme von Madrisa Solar mit der eindrücklichen Berglandschaft im Hintergrund.
Madrisa Solar liegt auf rund 2000 Meter über Meer und ist konsequent auf eine hohe Winterstrom-Erzeugung ausgelegt.
Madrisa Solar AG/Yanik Bürkli
Luftaufnahme von Madrisa Solar.
Der auf Madrisa produzierte Strom wird von EKZ und vor Ort für den Betrieb der Klosters-Madrisa Bergbahnen verwendet.
Madrisa Solar AG/Yanik Bürkli
Startschuss für das Projekt: Paul Sidler (EKZ), Michael Roth (Repower) und Hansueli Roth (Klosters) beim Spatenstich (von links).
04.06.2025 - Startschuss für das Projekt: Paul Sidler (EKZ), Michael Roth (Repower) und Hansueli Roth (Klosters) beim Spatenstich (von links).
Madrisa Solar AG/Yanik Bürkli
Vom Plan in die Tat: Die Projektverantwortlichen von Madrisa Solar beim Spatenstich.
04.06.2025 - Vom Plan in die Tat: Die Projektverantwortlichen von Madrisa Solar beim Spatenstich.
Madrisa Solar AG/Yanik Bürkli
Visualisierung Madrisa Solar im Winter.
Visualisierung von Madrisa Solar im Winter.
Fanzun AG
Visualisierung von Madrisa Solar im Winter.
Visualisierung von Madrisa Solar im Winter.
Fanzun AG
Madrisa Solar Visualisierung
Visualisierung der Madrisa Solaranlage im Sommer.
Fanzun AG

Bauherrin der alpinen Solaranlage oberhalb von Klosters Dorf ist die Madrisa Solar AG. An der Gesellschaft sind EKZ, Repower und die Gemeinde Klosters zu je einem Drittel beteiligt. Für Planung und Umsetzung von Madrisa Solar wird vorwiegend regional ansässige Unternehmen zusammengearbeitet.

Solarexpress-Vorgabe erfüllt

Gemäss den Vorgaben des Solarexpress muss bis Ende Jahr mindestens ein Zehntel der erwarteten Jahresproduktion ans Stromnetz angeschlossen sein. Die Bauarbeiten auf Madrisa kamen seit dem Spatenstich am 4. Juni derart gut voran, dass die Vorgabe bereits übertroffen wurde: Rund 15 Prozent der Anlage speist aktuell Strom ins Netz. Konkret wurden in diesem Sommer bereits 500 Solartische im Boden verankert und 3000 bifaziale Solarmodule montiert. Damit ist Madrisa Solar die erste alpine Solaranlage, die im Rahmen des Solarexpress ans Netz angeschlossen wurde.

Der auf Madrisa produzierte Strom wird von EKZ und vor Ort für den Betrieb der Klosters-Madrisa Bergbahnen verwendet. In Kombination mit den eigenen Photovoltaikanlagen der Bergbahnen kann durch die erfolgte Teilinbetriebnahme von Madrisa Solar bereits so viel Energie produziert werden, wie in der kommenden Wintersaison für den Betrieb der Bergbahnen benötigt wird.

Hoher Winterstrom-Anteil

Madrisa Solar liegt auf rund 2000 Meter über Meer und ist konsequent auf eine hohe Winterstrom-Erzeugung ausgelegt. Im Endausbau wird das Solarkraftwerk rund 17 GWh pro Jahr produzieren, davon über 40 % im Winterhalbjahr, wenn die Schweiz besonders auf verlässliche, erneuerbare Energiequellen angewiesen ist. Die Solaranlage ist landschaftlich gut eingebettet und nutzt die bestehende Prägung durch das Skigebiet sinnvoll.

Mehr Informationen über Madrisa Solar

Über Madrisa Solar

Facts & Figures

  • Produktionsleistung (AC): 12 MW
  • Installierte Leistung (DC): 11 MWp
  • Jahresproduktion: ca. 17 GWh (davon über 40% im Winterhalbjahr)
  • Anzahl Solartische: ca. 3'170
  • Anzahl bifaziale Module: ca. 20'000 mit je 580 Wp
  • Standort: Gebiet Züg, 2'000 Meter über Meer
  • Bruttofläche: ca. 150'000 Quadratmeter
  • Gesamthöhe Solartische: ca. 5.6 Meter
  • Gesamtinvestitionen: ca. 70 Millionen Franken

Projektetappen

  • Baubewilligung: seit 13. August 2024
  • Baubeginn: Mai/Juni 2025
  • Teilinbetriebnahme 15%: 24. September 2025
  • Teilinbetriebnahme ca. 50-60%: Herbst 2026
  • Vollständige Inbetriebnahme: Herbst 2027

Medien Downloads

Fotos: Yanik Bürkli
Visualisierungen: Fanzun AG

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