Das Wichtigste in Kürze
- Der Kanton Zürich verbietet zentrale Elektroboiler bis 2030.
- Rund 60’000 bestehende Geräte müssen im Kanton ersetzt werden.
- Wärmepumpenboiler gelten als deutlich effizientere und klimafreundlichere Alternative.
- EKZ unterstützt den Ersatz von zentralen Elektroboilern mit einem Förderbeitrag von 800 Franken.
Der Kanton Zürich treibt die Energiewende im Gebäudebereich voran. Bis 2030 müssen bestehende Elektroheizungen ersetzt werden. Im gleichen Atemzug verbietet der Kanton auch zentrale elektrische Warmwasserboiler, die Wasser direkt mit Strom erhitzen. Anstelle von Elektroboilern müssen effizientere, klimafreundliche Alternativen zum Einsatz kommen.
Grosses Potenzial in Wohnbauten
Der Handlungsbedarf ist erheblich. Im Kanton Zürich sind schätzungsweise 60’000 Elektroboiler installiert. Viele davon sind vom Verbot betroffen. Besonders gross ist das Potenzial in Ein- und Mehrfamilienhäusern, wo zentrale Geräte oft seit Jahrzehnten laufen. Sie gelten als vergleichsweise ineffizient, da sie hochwertigen Strom direkt in Wärme umwandeln. Moderne Systeme wie Wärmepumpen-Boiler nutzen dagegen Umweltwärme und benötigen 50 bis 70 Prozent weniger elektrische Energie.
Für jeden förderberechtigten Wärmepumpenboiler trägt EKZ 800 Franken bei.