Von der ETH zu EKZ

Mit gezielten Hochschulpartnerschaften fördert EKZ Forschung, Innovation und den Austausch mit jungen Talenten. Wie daraus konkrete Karrierewege entstehen, zeigt die Zusammenarbeit mit dem AMZ Racing Team der ETH Zürich.

Martina Bieler
1. Juni 2026
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Der AMZ-Rennbolide in Aktion auf dem EKZ-Gelände in Dietikon. Bild: EKZ

«Mit unserem Hochschulengagement positionieren wir uns bewusst als innovativer Arbeitgeber», sagt Marina González Vayá, Leiterin New Technology, Data & AI bei EKZ. Im Fokus stehen Projekte, die eng mit den eigenen Kernkompetenzen verknüpft sind, insbesondere Elektrifizierung, Dekarbonisierung und digitale Transformation. 

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen wie der ETH Zürich, der ZHAW und der Hochschule Luzern (HSLU) ermöglicht es, frühzeitig mit engagierten Studierenden in Kontakt zu kommen. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um den Menschen, wie Marina González Vayá betont: «Studierende, die in Projekten Verantwortung übernehmen und eigenständig Lösungen entwickeln, bringen genau jene Fähigkeiten mit, die auch bei EKZ gefragt sind.»

Mit unserem Hochschulengagement positionieren wir uns bewusst als innovativer Arbeitgeber

Innovation unter Wettbewerbsbedingungen 

Ein sichtbares Beispiel dieser Partnerschaft ist das Engagement beim AMZ Racing Team der ETH Zürich. Das Team entwickelt jedes Jahr einen neuen elektrischen Rennboliden und verbindet dabei Spitzenforschung mit praxisnaher Ingenieursarbeit. Ein aktueller Meilenstein war der Rollout des neuen Boliden «nera» in Dietikon. Der Rennwagen wurde am 19. Mai 2026 auf dem EKZ-Gelände präsentiert. Er demonstrierte seine Künste sowohl im klassischen Fahrmodus als auch im autonomen Driverless-Betrieb. «Dass wir den Rollout als Hauptsponsor bereits zum vierten Mal durchführen durften, freut uns sehr und zeigt, wie wertvoll diese Partnerschaft geworden ist», sagt Lee Aspinall, Leiter Sponsoring bei EKZ.  

Vom Hochschulprojekt in die Praxis 

Dass aus solchen Engagements konkrete Karrierewege entstehen, zeigt der Weg von Lukas Mona. Während seines Maschinenbau- und Robotikstudiums an der ETH Zürich war er Teil des Fokusprojekts beim AMZ Racing Team. Über ein Praktikum fand er später den Weg zu EKZ, wo er heute als Business Technology Engineer arbeitet. «In meinem Job entwickle ich Tools, die Prozesse effizienter machen. Vom einfachen Online-Formular bis zu komplexen KI-Anwendungen», sagt Mona. Sein Werdegang steht exemplarisch für den Übergang vom Hochschulprojekt in die Praxis der Energiewelt.

Der Rollout in Bildern
In Dietikon demonstrierte der Rennbolide «nera» sein Können sowohl im klassischen Fahrmodus ...
Bild: EKZ
... als auch im autonomen Driverless-Betrieb.
Bild: EKZ
EKZ-Mitarbeiter Lukas Mona, einst selbst Teil des AMZ-Projekts, hiess das Publikum vor Ort willkommen.
Bild: EKZ
Der AMZ-Rollout ist für die Studierenden der ETH Zürich jedes Jahr ein absolutes Highlight.
Bild: EKZ