Leichter und schneller: Die neuen E-Rennboliden

Leichter und schneller: Die neuen E-Rennboliden

Bei strömendem Regen wurden am Montag die beiden neuen E-Rennautos des Akademischen Motorsportvereins Zürich (AMZ) dem Publikum präsentiert. Mit «mythen» und dem fahrerlosen «pilatus» haben die Studenten der ETH Zürich dieses Jahr erneut grosse Chancen, ihre Spitzenpositionen in der Formula Student zu verteidigen.

Regelmässig spannende
Infos aus der Energiewelt?
Jetzt abonnieren

Seit zehn Jahren unterstützt EKZ bereits das innovative Team von AMZ. Jährlich bauen zwei Ingenieur-Teams elektrisch betriebene Rennautos, mit denen sie an Rennen der Formula Student teilnehmen. Bis jetzt sehr erfolgreich. In den vergangenen Jahren konnten sie in der Kategorie mit Fahrer mehrmals den Weltmeistertitel gewinnen und in der Kategorie ohne Fahrer neue Massstäbe in Bezug auf autonomes Fahren setzen.  

Erfolgsversprechende Rennwagen

Auch die neuen Fahrzeuge «mythen» und der fahrerlose «pilatus» haben grosse Chancen auf Erfolg in der kommenden Saison. «Wir konnten das Gewicht des Fahrzeugs deutlich reduzieren, so dass wir noch schneller unterwegs sein werden», erklärt Valentin Oetliker, CEO von AMZ electric und verantwortlich für das Elektrorennauto «mythen». Ob dies so ist, wird sich für «mythen» anfangs Juli beim ersten Rennen in Holland zeigen. Der fahrerlose «pilatus» wird Mitte Juli in Ungarn seine Rennsaison eröffnen. Wir informieren Sie auf Facebook über die Resultate der AMZ-Rennboliden.

Leichter und schneller - das neue E-Rennauto "Mythen"
Leichter und schneller - das neue E-Rennauto "mythen"
Das fahrerlose E-Rennauto "pilatus" setzt neue Massstäbe im autonomen Fahren
Das fahrerlose E-Rennauto "pilatus" setzt neue Massstäbe im autonomen Fahren
Präsentation der diesjährigen E-Rennboliden von AMZ
Präsentation der diesjährigen E-Rennboliden von AMZ

Der Akademische Motorsportverein Zürich (AMZ) wurde 2006 von Studierenden der ETH Zürich gegründet und entwickelt jährlich einen Prototypen für verschiedene «Formula Student»-Wettbewerbe in Europa. Nach drei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren baut der AMZ seit 2010 rein elektrisch angetriebene Rennwagen.

Der Verein bietet Studenten eine Plattform, um das in der Theorie erarbeitete Ingenieurwissen am Praxisbeispiel eines hochkomplexen Produktes anzuwenden. Dabei machen die Mitglieder wichtige Erfahrungen in den Bereichen Teamführung, Innova­tions- und Qualitätsmanagement, Kostenkontrolle, Projekt- und Produktdoku­men­tation sowie Risikokontrolle.

electric.amzracing.ch