Ein Radquer-Wochenende der Superlative

Ein Radquer-Wochenende der Superlative

Nach 8 Jahren war der legendäre Radquer-Weltcup zurück in der Schweiz. Und wie: Die weltbesten Radquerprofis haben in Bern vor fast 10'000 Zuschauern ein unglaubliches Spektakel geboten. Die prestigeträchtigen Siege holten die Niederländer Marianne Vos und Mathieu van der Poel.

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Der Puls der Athleten rast, die Muskeln arbeiten auf Hochtouren, die Konzentration ist hoch: Die Weltelite aber auch unzählige Amateure kämpften am Radquer-Weltcupwochenende vom 20./21. Oktober 2018 im Hexenkessel des Berner Freibades «Weyerli» um eine gute Platzierung.

Wie das geht, zeigten allen voran die Besten der Besten. Die Niederländer Marianne Vos, die erfolgreichste Radsportlerin aller Zeiten, und Mathieu van der Poel, das Multitalent auf zwei Rädern, konnten sich die prestigeträchtigen Weltcupsiege holen. Beide zeigten sich von Anfang an kämpferisch. Besonders die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin Vos fuhr sofort vorne weg und demonstrierte, dass sie nur eines im Sinn hatte: den Sieg.

Aber auch die Amateure gaben Vollgas. Das ist modernes Radquer. Da gibt es keine Ausreden. Nur schmerzende Muskeln. Es zählt einzig der Kampf um jede einzelne Position auf dem anspruchsvollen Parcours. Ob über Hürden, den Steilhang hoch und runter oder durch das Kinderbecken, alles dreht sich darum, möglichst schnell auf den schmalen Reifen um das grösste Freibad Europas zu kurven.

Die Belohnung: Fast 10'000 Zuschauer, die sich über grossartigen Sport freuten. Wir freuen uns auf einen hoffentlich erneuten Weltcup in Bern im 2019.

Siegerin Damen: Marianne Vos (31, NED), 41:00 (17.4 km)
Sieger Herren: Mathieu Van der Poel (23, NED), 1:04:48 (31.9 km)
Beste Schweizerin: Nicole Koller (21), Rang 22, 42:31
Bester Schweizer: Marcel Wildhaber (33), Rang 22, 1:07:21
EKZ-Athlet Simon Zahner (35), Rang 33, 1:08:07
Zuschauer: rund 10'000
Austragungsort: Freibad Weyermannshaus in Bern
Wissenswertes: Erster Schweizer Radquer-Weltcup seit 8 Jahren