EKZ-Nachwuchs am Start

EKZ-Nachwuchs am Start

Sommerferien adé! Anfang August starteten 59 Lernende bei EKZ in den Berufsalltag. Für alle Elektroinstallateure, Netzelektriker oder kaufmännischen Angestellen gilt ab jetzt: verschlafen verboten. Ein Ausflug in die Welt einer Berufseinsteigerin.

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«Ich war wahnsinnig nervös am Abend vor meinem Start, habe kaum Schlaf gefunden und immer wieder überprüft, ob ich den Wecker auch richtig gestellt habe», erzählt Corinne Pfaff – eine der 59 neuen Lernenden bei EKZ. Natürlich war sie rechtzeitig wach und stand punkt sieben Uhr bei EKZ Eltop in Wetzikon vor der Türe. Die angehende Elektroinstallateurin wurde begrüsst, mit den neuen Arbeitskleidern ausgestattet und gleich mit einem Team auf ihre erste Baustelle geschickt. «Genau das gefällt mir: Dass ich mit anpacken und mich handwerklich betätigen kann.» Ein Beruf am Pult kam für sie nicht in Frage, wie sie umgehend klarstellt: «Ich bin ein Mensch, der sich bewegen muss. Geschnuppert habe ich auch als Elektroplanerin oder kaufmännische Angestellte. Mein Vater hat mich dann auf Elektroinstallateurin gebracht.» 

Eine Berufswahl, die viele in ihrem Umfeld überrascht habe. Allerdings sei der Beruf vielfältig und biete genau die Abwechslung, die sie sich gewünscht habe. Dass der hanwerkliche Aspekt auch seine Tücken mit sich bringt, musste Corinne schnell feststellen, bereits in der zweiten Arbeitswoche hat sie sich derart tief in den Finger geschnitten, dass genäht werden und sie einen Verband tragen musste.

Der erste grosse Lohn

Neben der Arbeit powert sich die quirlige 16-jährige zweimal pro Woche beim Fussball aus. «Hier kann ich abschalten, mich austoben und mit meinen Freundinnen zusammen sein.» Dass man sich nicht mehr jeden Tag sieht wie in der Sekundarschule, daran muss sich Corinne noch etwas gewöhnen. Auch daran, den ganzen Tag auf den Beinen zu sein. «Auch wenn ich ein Energiebündel bin – wer den ganzen Tag die Leiter rauf und wieder runter steigt, weiss, wovon ich spreche», meint sie schmunzelnd. Umso mehr freut sie sich auf ihren ersten Lohn – ihre Augen strahlen: «Was ich damit mache, weiss ich bereits: Ein Teil geht an die Schulbücher. Ein weiterer Teil geht auf mein Sparkonto, ich will mit 18 nämlich die Auto- und Töffprüfung machen. Und am meisten freue ich mich natürlich aufs Shoppen!»
Zunächst gilt es aber, die Probezeit abzuschliessen. Ob sie nervös ist deswegen? «Lustigerweise gar nicht. Ich fühle mich einfach wohl hier, kann alles fragen und bekomme von allen Seiten Unterstützung – das kann fast nur ein gutes Zeichen sein.»