Weitergeben, was wichtig ist

Persönlich

Weitergeben, was wichtig ist

Kinder und Jugendliche für Energiethemen sensibilisieren:
Das ist das Ziel der EKZ-Initiative Jugend & Schulen. Die Studentin Selina Meier ist eine von sechs Moderatorinnen – und sie liebt ihren Job.

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Durch eine Kollegin bin ich auf die Stelle als Moderatorin bei Jugend & Schulen aufmerksam geworden. Ich arbeite sehr gern mit Kindern, ihre direkte Art ist erfrischend, man weiss immer, woran man ist. Dazu kam, dass ich auch einen Ausgleich zu meinem Studium suchte. Dort bin ich in der Rolle der Konsumentin, ich bekomme Wissen vermittelt. Den umgekehrten Weg zu gehen, hat mich gereizt.
Schon der Weg, wie ich zu diesem Job gekommen bin, war aufregend. Ich stand damals kurz vor der Abreise zu einem siebenwöchigen Aufenthalt in Australien und absolvierte gerade ein Praktikum in St. Gallen. Ich wurde zu einem Gespräch nach Zürich eingeladen und habe anscheinend einen guten Eindruck hinterlassen. Denn als ich in Australien war, bekam ich die Zusage von EKZ. Den Vertrag unterzeichnete ich noch am anderen Ende der Welt und sandte ihn per Mail nach Zürich. Direkt nach meiner Rückkehr ging es dann auch schon los.

Ich bin mit einem 30-Prozent-Pensum angestellt und habe zwei bis drei Einsätze pro Woche, in den Semesterferien können es auch mal mehr sein. Zu meiner Aufgabe gehören nicht nur die Besuche in den Schulen, sondern auch die Instandhaltung der Materialien, die wir mitbringen. Wir haben in einem Koffer alles dabei, was wir brauchen, damit die Kids in Versuchen das Thema Elektrizität praktisch erleben können. Auch das Programm passen wir laufend an, damit es attraktiv bleibt. 

«Das Beste an diesem Job sind die glänzenden Kinderaugen!»

So unterschiedlich die Kinder auch sind, eines haben sie gemeinsam: Für das Thema Energie bringen alle dieselbe Begeisterung auf. Das Beste an diesem Job sind für mich die glänzenden Kinderaugen. Alle sind hoch motiviert, sie geniessen die Abwechslung zu ihrem oft theoretischen Unterrichtsalltag. Nur die Arbeitsblätter finden sie dann nicht immer so spannend … Und auch von den Lehrern bekommen wir sehr positive Feedbacks.

Das Unterrichten liegt mir, das konnte ich in meinem Job bei Jugend & Schulen bereits feststellen. Ich studiere Geografie im Master mit der Vertiefung in physischer Geografie und mache nebenbei noch das Lehrdiplom für die Sekundarstufe II. Allerdings ist der Stellenmarkt als Geografielehrerin nicht so rosig, ich brauche also einen Plan B. Was mich ebenfalls interessiert, ist das Thema Naturgefahrenmanagement, das durch die Klimaerwärmung immer brisanter wird. Meinen nächsten Auslandsaufenthalt habe ich bereits geplant: Es geht nach Peru, wo ich meine Masterarbeit machen werde. Bei Jugend & Schulen möchte ich jedoch weiterarbeiten, so lange es geht.»