Günstiger Strom für EKZ Kunden

Günstiger Strom für EKZ Kunden

Als EKZ Kunde dürfen Sie sich freuen: Ihr Strompreis gehört
auch im nächsten Jahr zu den tiefsten in der Schweiz. Familien
im EKZ Versorgungsgebiet bezahlen sogar weniger als in
diesem Jahr, während sonst fast überall in der Schweiz die
Strompreise steigen.

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In den meisten Schweizer Gemeinden steigen die Elektrizitätstarife im nächsten Jahr. Im Versorgungsgebiet der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) hingegen wird der Strom für die Mehrheit der Kundinnen und Kunden günstiger. Das zeigt ein Vergleich aller Stromtarife in der Schweiz für 2018 (exkl. Mehrwertsteuer), der im September auf der Website der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom publiziert worden ist. Daraus geht auch hervor, dass die Strompreise der EKZ nächstes Jahr wieder zu den tiefsten im Kanton, ja sogar in der ganzen Schweiz gehören.

Familien sparen ein Viertel

Ein typischer Schweizer Haushalt à vier Personen mit einem jährlichen Verbrauch von 4500 Kilowattstunden bezahlt im nächsten Jahr durchschnittlich 20,4 Rappen pro Kilowattstunde. Das entspricht einer Stromrechnung von 918 Franken. Im Versorgungsgebiet der EKZ hingegen kostet die Kilowattstunde für den gleichen Haushalt wesentlich weniger, nämlich 14,98 Rappen pro Kilowattstunde oder 674 Franken pro Jahr. Das ist gut ein Viertel weniger als der Schweizer Schnitt.

Kleine Haushalte fahren ebenfalls gut

Etwas kleiner fällt der Unterschied bei den kleinen Haushalten aus. Ein Single-Haushalt mit einem Verbrauch von 1600 Kilowattstunden pro Jahr bezahlt im Versorgungsgebiet der EKZ 19,71 Rappen pro Kilowattstunde. Das sind 315 Franken pro Jahr. Der gleiche Haushalt bezahlt im Schweizer Schnitt 22,8 Rappen pro Kilowattstunde oder rund 365 Franken pro Jahr.

Geschäftskunden sparen sogar über ein Viertel

Ausgeprägter ist der Unterschied zwischen dem Schweizer Schnitt und den EKZ bei den Geschäftskunden: Ein mittelgrosser Betrieb in der Schweiz, der jährlich 150 000 Kilowattstunden Strom verbraucht, bezahlt im nächsten Jahr 17,5 Rappen pro Kilowattstunde oder 26 250 Franken pro Jahr. Bei den EKZ schlägt die Kilowattstunde mit 12,62 Rappen zu Buch, was zu Stromkosten von 18 930 Franken pro Jahr führt. Auch hier liegt also der Preis der EKZ mehr als ein Viertel unter dem Schweizer Schnitt.

Energie- und Netznutzungstarife sinken

Es gibt mehrere Gründe dafür, dass die Strompreise der EKZ so günstig sind. Zum einen kaufen die EKZ die Energie fast ausschliesslich auf dem freien Markt ein. Diese Marktpreise sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Zum anderen haben die EKZ dank Effizienzmassnahmen ihre internen Kosten reduziert. Gleichzeitig haben sie nicht geplante Mehreinnahmen aus dem Jahr 2016 bei den Tarifen 2018 vollständig berücksichtigt. Beides führt dazu, dass die Netznutzungstarife zu den günstigsten der Schweiz zählen. Im Versorgungsgebiet der EKZ sinken sie nächstes Jahr sogar nochmals stärker als im Schweizer Schnitt.
Anders verhält es sich bei den Energietarifen für Haushalte: Diese sinken weniger stark, weil die EKZ im nächsten Jahr einen Energiegrundpreis von 3 Franken pro Monat einführen. Er soll die Fixkosten pro Anlage decken. Für die EKZ ist diese Anpassung der Preisstruktur insgesamt erlösneutral.

Bundesabgaben steigen

Anfang November 2017 hat der Bundesrat entschieden, die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) per 2018 von 1,5 Rappen pro Kilowattstunde auf 2,3 Rappen pro Kilowattstunde anzuheben. Die oben genannten Strompreise enthalten bereits den KEV-Satz, der ab Januar 2018 gilt.

Strompreis als Standortvorteil

Auch mit dem neuen KEV-Satz von 2,3 Rappen pro Kilowattstunde steht fest: Kundinnen und Kunden der EKZ profitieren von einem der günstigsten Strompreise der Schweiz. Und sie erhalten im kommenden Jahr wieder einen Bonus von 8 Prozent auf die Energie- und Netznutzungstarife. Mit ihren tiefen Strompreisen tragen die EKZ dazu bei, dass die Rahmenbedingungen im Versorgungsgebiet attraktiv bleiben – für die Wirtschaft wie für Private.   

  • Netznutzungstarif: Preis für den Transport des Stroms vom Kraftwerk bis ins Haus.
    Er wird bestimmt durch die Kosten für Bau, Unterhalt und Betrieb des Netzes.
  • Energietarif: Preis für die elektrische Energie, die geliefert wird.
  • Abgaben an das Gemeinwesen: kommunale und kantonale Abgaben und Gebühren wie zum Beispiel Konzessionsabgaben oder lokale Energieabgaben.
  • Bundesabgaben: Bundesabgabe zur Förderung der erneuerbaren Energien (kostendeckende Einspeisevergütung KEV) sowie für ökologische Sanierungen der Wasserkraft. Der Bundesrat legt die Höhe der Abgabe jährlich im Herbst für das nächste Jahr fest.