«Das ist jetzt unser Strom»

«Das ist jetzt unser Strom»

Franziska und Pascal Käppeli haben sich bereits beim Hausbau mit einer Solaranlage auseinandergesetzt. Jetzt – fünf Jahre später – haben sie eine eigene Solaranlage auf ihrem Dach installiert. Wir haben die beiden besucht.

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Sie produzieren seit kurzem Ihren eigenen Strom, wie fühlt sich das an?

Franziska Käppeli: Das ist herrlich. Gerade wenn wir an einem sehr sonnigen Tag viel Strom produziert haben, dann ist das ein besonderes Gefühl.

Pascal Käppeli: Ein gewisser Stolz ist natürlich schon vorhanden, weil wir sagen können: Das ist jetzt mein Strom, den kann ich selber produzieren, den muss ich nicht noch einkaufen.

Die Solaranlage auf Ihrem Dach ist nur wenige Tage alt. Wieso haben sie sich dafür entschieden?

Pascal Käppeli: Die PV-Anlage war bereits vor fünf Jahren beim Hausbau ein Thema. Wir haben uns aber aus Kostengründen dagegen entschieden. Als wir vor einem, vielleicht anderthalb Jahren wieder auf dieses Thema gestossen sind, haben wir uns gedacht: Nach fünf Jahren wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, wieder etwas zu investieren.

Wie gross war der administrative Aufwand für Sie?

Pascal Käppeli: Wir haben uns natürlich an diversen Orten informiert. Als wir dann gehört haben, dass EKZ die Administration, die Bewilligungs- und Baugesuche – bei denen wir erst nicht sicher waren, ob wir das alles überhaupt brauchen – übernimmt, war das schon toll. Wir mussten nur dann zur Verfügung stehen, wenn es wirklich nötig war. Sonst hatten wir nichts mit der ganzen Sache zu tun. Und das lief wirklich gut.

Die Solaranlage bei Familie Käppeli ist gerade fertig installiert worden.
Die Solaranlage bei Familie Käppeli ist gerade fertig installiert worden.
«Die Administration sowie die Bewilligungs- und Baugesuche hat EKZ übernommen. Wir mussten nur dann zur Verfügung stehen, wenn es wirklich nötig war. Sonst hatten wir nichts mit der ganzen Sache zu tun. Das war schon toll.»
«Die Administration sowie die Bewilligungs- und Baugesuche hat EKZ übernommen. Wir mussten nur dann zur Verfügung stehen, wenn es wirklich nötig war. Sonst hatten wir nichts mit der ganzen Sache zu tun. Das war schon toll.»
«Abends schauen wir jeweils, wie der Sonnenstand ist, wie viele Sonnenstunden es gab und wie viel Leistung unsere Anlage erzielt hat.»
«Abends schauen wir jeweils, wie der Sonnenstand ist, wie viele Sonnenstunden es gab und wie viel Leistung unsere Anlage erzielt hat.»

Inwiefern hat sich Ihr Alltag durch den Bau der PV-Anlage verändert?

Franziska Käppeli: Wie man plötzlich das Wetter beobachtet und es aus einem anderen Blickwinkel wahrnimmt, das ist schon faszinierend. Wir hatten Glück, dass mit der Inbetriebnahme auch die Sonne kam. Abends schauen wir jeweils, wie der Sonnenstand ist, wie viel Sonnenzeit es gab und wie viel Leistung erzielt werden konnte. Kurz: Wir befassen uns plötzlich mit Sachen, die wir vorher nie in Betracht gezogen haben.

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre neuste Investition reagiert?

Pascal Käppeli: Wir sind Menschen, die gerne immer wieder etwas investieren. Unser Umfeld hat wirklich positiv reagiert.

Franziska Käppeli: Die ersten Reaktionen kamen auf jeden Fall von der Familie, als wir gesagt haben, dass wir eine PV-Anlage bauen wollen. Dort haben wir anfangs Fragen geklärt. Menschen, die sich nicht mit dem Thema befassen, wissen nicht, was eine PV-Anlage genau heisst. Die haben das Gefühl, dass man dann nicht mehr am Stromnetz angeschlossen ist und dass man sich gänzlich selbst versorgt. Dort haben wir etwas Aufklärungsarbeit geleistet.

Wem würden Sie zum Kauf einer PV-Anlage raten?

Franziska Käppeli: Sicher für jüngere Menschen, die relativ kürzlich ein Haus gebaut haben und die in die Zukunft investieren wollen. Wir sind eine Generation, die sehr viel Strom braucht, sei es wegen den Handys oder anderen elektronischen Geräten. Ich denke aber, dass eine PV-Anlage auch etwas für ältere Menschen ist, die ein Eigenheim haben und wissen, dass sie mindestens noch 15 bis 20 Jahre im eigenen Haus wohnen werden. Oder die Kinder haben, die das Haus irgendwann übernehmen werden. In all diesen Fällen ist es die Investition auf jeden Fall wert.

Zur einfachSolar Anlage von EKZ gehören ein Online- Portal, eine Steuerung und – falls gewünscht – eine Batterie. Im einfachSolar-Portal sehen Sie Produktion und Verbrauch Ihrer Anlage, Sie können über die Steuerung zum Beispiel Ihren Boiler selber regeln oder den Ladezustand Ihrer Batterie überprüfen. Selber Solarstrom produzieren? Mehr Infos einfachSolar.ch.