Wie geht Zürich Wind mit der Konkurrenz um?
Wir konzentrieren uns darauf, unsere Projekte professionell, sorgfältig und korrekt voranzutreiben. Von der Konkurrenz lassen wir uns nicht beirren. Am Ende zählt, dass anhand der Messungen eine faktenbasierte Grundlage für das weitere Vorgehen entsteht.
Die Messungen dauern mindestens ein Jahr. Wie geht’s danach weiter?
Ein unabhängiger Windgutachter wird die Windmessdaten auswerten und mit historischen Wetterdaten abgleichen. So kann etwa ein besonders windreiches oder windarmes Jahr richtig eingeordnet werden. Sind die Windverhältnisse ausreichend für einen wirtschaftlichen Betrieb, prüfen wir in einer nächsten Studie die technische und umweltverträgliche Machbarkeit eines Windparks. Das sind weitere, mehrjährige Etappen. Mit den aktuellen Windmessungen stehen wir also noch ganz am Anfang eines langen Prozesses.
Wir stehen noch am Anfang eines langen Prozesses
Für Windenergieprojekte braucht es einen langen Atem. Wie geht Ihnen bei Ihrer Arbeit nicht die Puste aus?
Ich bin davon überzeugt, dass die Energiewende und das Setzen auf erneuerbare Energiequellen die richtige Strategie für unsere Zukunft sind. Viele heute etablierte Technologien hatten anfangs einen schweren Stand – so auch die Photovoltaik. Heute ist sie eine wichtige Energiequelle. Nun müssen wir auch der Windenergie durch diese Phase helfen. Da gilt es: dranbleiben, dranbleiben und nochmals dranbleiben.