Gekommen, um zu bleiben

Zehntausende junge Leute beginnen im August ihre Berufslehre. Bei EKZ bleiben 72 Prozent der Lernenden nach ihrem Abschluss im Betrieb. Eine Top-Quote und eine Win-Win-Situation für beide Seiten, wie die Beispiele von Netzelektrikerin Jasmin Bieri und Elektroinstallateurin Olivia Bärtschi zeigen.

Dorian Wyer
11. August 2026
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«Von Anfang an war für mich klar, dass ich bei EKZ bleiben möchte.» Jasmin arbeitet seit August 2025 am Standort Dietikon als Netzelektrikerin, nachdem sie ihre dreijährige Lehre erfolgreich abgeschlossen hat. 

Als Fachspezialistin ist sie in der Energiebranche besonders gefragt.  Zusammen mit rund 400 «Netz»-Mitarbeitenden leistet sie täglich einen Beitrag, um die Versorgungssicherheit für EKZ-Kundinnen und Kunden sicherzustellen.

EKZ ist darauf angewiesen, dass eigene Nachwuchskräfte nach ihrer Ausbildung im Unternehmen bleiben. 

Für mich war klar, dass ich bei EKZ bleiben möchte.

Gute Gründe zu bleiben

Gute Teamarbeit und abwechslungsreiche Tätigkeiten motivieren Jasmin bei ihren täglichen Aufgaben. 

In dieselbe Kerbe schlägt Olivia Bärtschi, Elektroinstallateurin bei der EKZ-Eltop-Filiale in Seuzach: «Ich fand bereits während der Lehre das Arbeitsklima toll und verstehe mich gut mit dem Team. Das Angebot zum Bleiben nahm ich deshalb gerne an. Es hat mir während der Lehrabschluss-Phase auch den Druck genommen, einen neuen Arbeitsort zu suchen.» 

Elektroinstallateurin Olivia Bärtschi (links) erlebte während der Lehre im Team von Joel Wolfensberger (rechts) ein positives Arbeitsklima.
EKZ/Norbert Egli

Mehr Verantwortung, mehr Kompetenz

Jasmin schätzt, dass sie als Netzelektrikerin auch on the job dazulernt und ihr die erfahrenen Kollegen sowie Vorgesetzten die notwendige Zeit dafür einräumen. 

«Der Übergang nach der Lehre hat bei mir gut funktioniert. Die Erwartungshaltung ist gestiegen, aber ich habe auch mehr Selbstverantwortung und Entscheidungskompetenz. Das gefällt mir.»  

Netzelektrikerinnen und Netzelektriker im Einsatz
Gute Teamarbeit wird bei Netzelektrikerinnen und Netzelektrikern besonders geschätzt.
EKZ/Norbert Egli
Der Übergang nach der Lehre hat bei Netzelektrikerin Jasmin Bieri gut funktioniert.
EKZ/Norbert Egli
Nach der Lehre: Mehr Selbstverantwortung und Entscheidungskompetenz, gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung.
EKZ/Norbert Egli

Sich behaupten im «Männerberuf»

Elektroinstallateurin Olivia mag bei ihrem Beruf die lösungsorientierte Arbeit und sagt: «Ein schönes Licht bringt auch mein Herz zum Strahlen».  

Gleichzeitig treibt die 20-Jährige, die ihre Lehre als Jahrgangsbeste im Kanton Zürich abgeschlossen hat, ihre berufliche Entwicklung voran: «Ich werde auf Teilzeit reduzieren, weil ich im Herbst mit dem Studium in Gebäudetechnik und Energie an der Hochschule Luzern starte.» 

Sich in einem typischen Männerberuf als Frau zu behaupten, ist für Olivia kein Problem: «Ich fühle mich sehr fähig in meinem Beruf.» 

Olivia Bärtschi hat ihre Lehre als Jahrgangsbeste abgeschlossen. In ihrem Beruf fühlt sie sich sehr fähig.
EKZ/Norbert Egli

Der Übergang nach der Lehre hat gut funktioniert.

 

Job-Zukunft und Perspektive bei EKZ

Auch Jasmin ist mit ihrer Jobsituation zufrieden und sieht ihre berufliche Zukunft bei EKZ.  Als nächsten Meilenstein strebt die 19-Jährige die sogenannte Schaltberechtigung an. Dafür sind entsprechende Weiterbildungskurse und die Freigabe ihrer Vorgesetzten gefordert. 

Mit dieser zusätzlichen Kompetenz kann Jasmin für eigenständige Piketteinsätze in der Nacht und an Wochenenden disponiert werden – beispielsweise bei der Behebung von Stromunterbrüchen. Jasmin wird dadurch noch mehr Verantwortung für ihre Netzregion und Tausenden von Kundinnen und Kunden übernehmen. 

Die Exempel von Jasmin und Oliva zeigen: Ein erfolgreicher Lehrabschluss öffnet Türen für den weiteren Karriereverlauf – am liebsten möglichst lange in der EKZ-Gruppe. 

Engagiert für eine starke Berufsbildung

Daniel Müller ist für die Berufsbildung bei EKZ verantworltich
Daniel Müller, Leiter Berufsbildung bei EKZ, treibt die hohe Qualität der Ausbildung im Unternehmen voran.
EKZ/Gian-Luca Courtin

Daniel Müller leitet bei EKZ den Bereich der Berufsbildung. Bei ihm laufen die Fäden aller Lernenden zusammen. Eine anspruchsvolle und komplexe Aufgabe, die viel Koordinationsarbeit verlangt. Ein übergeordnetes Ziel der EKZ-Berufsbildung ist, dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken.

«Sieben von zehn Lernenden bleiben nach ihrer Ausbildung im Betrieb. EKZ ist also auf Kurs», sagt Daniel Müller stolz. Die hohe Qualität der Ausbildung wird im Unternehmen permanent vorangetrieben. Beispielsweise durch den regelmässigen Austausch zwischen Lernenden, gemeinsamen Ausbildungskursen oder das Unterstützungsangebot im Rahmen der Qualifikationsverfahren (QV) zum Lehrabschluss.

EKZ zählt zu den grossen Lehrbetrieben im Kanton Zürich

EKZ bietet aktuell 9 verschiedene Lehrberufe an: Elektroinstallateur, Montageelektrikerin, Netzelektriker, Kauffrau, Koch, Logistikerin, Gebäueinformatiker, Informatikerin Plattformentwicklung und Mediamatiker.

Für den Lehrstart im August 2027 sind bei der EKZ-Gruppe noch Lehrstellen frei.

Unsere offenen Lehrstellen

Lehre bei EKZ: Netzelektrikerin Lea und Netzelektriker Elia