Fünf Tipps für eine energieeffizientere und günstigere Beleuchtung zuhause

Die Umstellung auf LED-Beleuchtung in den eigenen vier Wänden ist nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus finanziellen Gründen eine gute Idee. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengetragen, die man dabei beachten sollte.

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TEXT: Ümit Yoker - BILD: Federica Giusti

Das richtige Licht am richtigen Ort tut nicht nur dem Menschen gut, sondern auch der Umwelt. Gerade der Ersatz von bisherigen Leuchtmitteln durch LED im eigenen Zuhause lohnt sich zudem auch aus finanziellen Gründen. LED-Leuchtmittel haben eine Lebensdauer von mehr als fünfzehn Jahren bei einer durchschnittlichen Verwendung von etwa 1000 Stunden pro Jahr – und verbrauchen weniger als einen Fünftel des Stroms von Halogenlampen. Wir haben zusammengetragen, was bei der Umstellung zu einer energieeffizienteren und nachhaltigeren Beleuchtung beachtet werden muss.

Das Tageslicht zu Hause sinnvoll nutzen

Eigentlich ist es naheliegend, doch kann ein kleiner Rundgang durch die eigenen vier Wände nicht schaden: Habe ich für alle Tätigkeiten, die viel Licht benötigen, den besten Platz gewählt? Könnte man den Küchentisch vielleicht näher ans Fenster schieben, jetzt, wo er im Home Office regelmässig zum Arbeitsort wird? Bleiben die Vorhänge im Wohnzimmer tagsüber halb zugezogen?

Einen Überblick über die eigenen Leuchten verschaffen

«Die meisten Menschen unterschätzen die Zahl der Leuchtmittel in ihrem Zuhause», sagt Lorenz Deppeler, Leiter Energieberatung bei EKZ. Probieren Sie es einmal aus: Wie viele Leuchten hängen und stehen bei Ihnen zu Hause? Welche Typen von Leuchtmitteln befinden sich darunter? Fällt das Licht an die richtige Stelle, in optimaler Intensität und Farbe?
 

Das richtige Licht am richtigen Ort tut nicht nur dem Menschen gut, sondern auch der Umwelt. Gerade der Ersatz von bisherigen Leuchtmitteln durch LED im eigenen Zuhause lohnt sich zudem auch aus finanziellen Gründen. LED-Leuchtmittel haben eine Lebensdauer von mehr als fünfzehn Jahren bei einer durchschnittlichen Verwendung von etwa 1000 Stunden pro Jahr – und verbrauchen weniger als einen Fünftel des Stroms von Halogenlampen. Wir haben zusammengetragen, was bei der Umstellung zu einer energieeffizienteren und nachhaltigeren Beleuchtung beachtet werden muss.

Das Tageslicht zu Hause sinnvoll nutzen

Eigentlich ist es naheliegend, doch kann ein kleiner Rundgang durch die eigenen vier Wände nicht schaden: Habe ich für alle Tätigkeiten, die viel Licht benötigen, den besten Platz gewählt? Könnte man den Küchentisch vielleicht näher ans Fenster schieben, jetzt, wo er im Home Office regelmässig zum Arbeitsort wird? Bleiben die Vorhänge im Wohnzimmer tagsüber halb zugezogen?

Einen Überblick über die eigenen Leuchten verschaffen

«Die meisten Menschen unterschätzen die Zahl der Leuchtmittel in ihrem Zuhause», sagt Lorenz Deppeler, Leiter Energieberatung bei EKZ. Probieren Sie es einmal aus: Wie viele Leuchten hängen und stehen bei Ihnen zu Hause? Welche Typen von Leuchtmitteln befinden sich darunter? Fällt das Licht an die richtige Stelle, in optimaler Intensität und Farbe?
 

Lichttemperaturen in Kelvin.
Lichttemperaturen in Kelvin. Natürliches Tageslicht weist gegen Mittag rund 5500 Kelvin oder mehr auf – das Licht der Sonne enthält einen hohen Blauanteil.

Ersatz durch LED-Leuchtmittel zur rechten Zeit

Grundsätzlich müssen funktionierende Halogen- oder Energiesparlampen zu Hause nicht vorzeitig ersetzt werden – auch wenn sie vielleicht bereits aus dem Verkauf genommen wurden. Die Schweiz sieht im Rahmen der von ihr übernommenen EU-Verordnung vor, dass bis September 2023 keine solchen Leuchtmittel mehr auf dem Markt sein werden. Da speziell Halogenlampen eine deutlich kürzere Lebensdauer haben als LED, dürften sie in Haushalten bald von selbst verschwinden oder irgendwann nur noch dort anzutreffen sein, wo sie sehr selten genutzt werden. Von Hamsterkäufen der Restbestände von Halogenleuchtmitteln rät Lorenz Deppeler klar ab: «Sie sind weder finanziell noch ökologisch sinnvoll.» Die anfängliche Sorge von Kundinnen und Kunden, dass LED grundsätzlich kühles Licht bedeute, sei heute unbegründet. «Gerade in Sachen Farbtemperatur hat LED in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht.» Im EKZ-Shop sind ab Ende Januar diverse Leuchtmittel in Aktion erhältlich.

Sparlampen und LED-Leuchtmittel gehören in den Sondermüll

Je nach Typ werden Leuchtmittel an unterschiedlichen Orten entsorgt: So darf man Halogenlampen in den Hausmüll werfen – nicht aber Sparlampen oder LED-Leuchtmittel. Sparlampen enthalten kleine Mengen an Quecksilber und gehören deshalb in den Sondermüll, LED-Leuchtmittel gelten als Elektroschrott und müssen ebenfalls in eine Entsorgungsstelle gebracht werden. Beide können auch im Fachhandel oder in den Elektronikabteilungen der grossen Detailhändler rezykliert werden.

Weitere Informationen:

Ersatz durch LED-Leuchtmittel zur rechten Zeit

Grundsätzlich müssen funktionierende Halogen- oder Energiesparlampen zu Hause nicht vorzeitig ersetzt werden – auch wenn sie vielleicht bereits aus dem Verkauf genommen wurden. Die Schweiz sieht im Rahmen der von ihr übernommenen EU-Verordnung vor, dass bis September 2023 keine solchen Leuchtmittel mehr auf dem Markt sein werden. Da speziell Halogenlampen eine deutlich kürzere Lebensdauer haben als LED, dürften sie in Haushalten bald von selbst verschwinden oder irgendwann nur noch dort anzutreffen sein, wo sie sehr selten genutzt werden. Von Hamsterkäufen der Restbestände von Halogenleuchtmitteln rät Lorenz Deppeler klar ab: «Sie sind weder finanziell noch ökologisch sinnvoll.» Die anfängliche Sorge von Kundinnen und Kunden, dass LED grundsätzlich kühles Licht bedeute, sei heute unbegründet. «Gerade in Sachen Farbtemperatur hat LED in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht.» Im EKZ-Shop sind ab Ende Januar diverse Leuchtmittel in Aktion erhältlich.

Sparlampen und LED-Leuchtmittel gehören in den Sondermüll

Je nach Typ werden Leuchtmittel an unterschiedlichen Orten entsorgt: So darf man Halogenlampen in den Hausmüll werfen – nicht aber Sparlampen oder LED-Leuchtmittel. Sparlampen enthalten kleine Mengen an Quecksilber und gehören deshalb in den Sondermüll, LED-Leuchtmittel gelten als Elektroschrott und müssen ebenfalls in eine Entsorgungsstelle gebracht werden. Beide können auch im Fachhandel oder in den Elektronikabteilungen der grossen Detailhändler rezykliert werden.

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Topten.ch
Energiefranken.ch