Sonnenenergie fürs ganze Haus

Die Entscheidung für die Produktion des eigenen Stroms entstand mit dem Ersatz des Zweitautos. Heute sind 57 Module auf dem Dach des Einfamilienhauses von André Fehr in Rafz installiert und wandeln Sonnenstrahlen in Energie um.

Claudine Perrothon
2. Juni 2021
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Foto: Severin Jakob

Alles begann mit dem Ersatz des Smarts. «Ich fahre schon lange einen Smart und musste ihn altershalber ersetzen. Für mich kam jedoch nur ein elektrischer Smart in Frage. Doch ich wollte den Strom zum Laden des E-Autos nicht kaufen, sondern gleich selber produzieren», erzählt André Fehr.
So setzte er sich an seinen Computer, informierte sich auf der Website von EKZ über das Angebot zu Solaranlagen und füllte den Solarrechner aus. «Für mich war der entscheidende Vorteil, dass ich mich um gar nichts kümmern musste, einzig um die Offerte und die Bezahlung der Rechnung. Alles andere wurde durch EKZ erledigt. Und dies zu meiner vollen Zufriedenheit.»
Ein Fakt, den er auch seinen Nachbarn erzählte, die interessiert vorbeikamen, als der Bau der Solaranlage startete. So leitete André Fehr das Interesse seiner Nachbarn an EKZ weiter. Nun sind auch seine Nachbarn stolze Besitzer einer eigenen Solaranlage, die ebenfalls bereits installiert ist und Sonnenstrahlen in Strom umwandelt.

Ich musste mich nur um die Offerte und die Bezahlung der Rechnung kümmern. Alles andere erledigte EKZ.

Strom für die Nachbarn?

Seit Juli letzten Jahres produziert die Solaranlage von André Fehr nun bereits Energie. Mit einer Leistung von 17.96 kWp ist es eher eine grosse Anlage für ein Einfamilienhaus und ist über zwei Dächer installiert. Der ehemalige Bankangestellte hat bei der Projektierung und dem Bau mit der Grösse der Anlage bereits an die Zukunft gedacht: «Es wäre spannend, wenn ich den produzierten Solarstrom auch an Nachbarn innerhalb meines Quartiers verkaufen könnte», erklärt Fehr. Dies könnte bereits ab 2025 möglich sein, wenn die aktuelle Revision des Stromversorgungsgesetzes entsprechend angenommen wird.

Alles begann mit dem Ersatz des Smarts. «Ich fahre schon lange einen Smart und musste ihn altershalber ersetzen. Für mich kam jedoch nur ein elektrischer Smart in Frage. Doch ich wollte den Strom zum Laden des E-Autos nicht kaufen, sondern gleich selber produzieren», erzählt André Fehr.
So setzte er sich an seinen Computer, informierte sich auf der Website von EKZ über das Angebot zu Solaranlagen und füllte den Solarrechner aus. «Für mich war der entscheidende Vorteil, dass ich mich um gar nichts kümmern musste, einzig um die Offerte und die Bezahlung der Rechnung. Alles andere wurde durch EKZ erledigt. Und dies zu meiner vollen Zufriedenheit.»
Ein Fakt, den er auch seinen Nachbarn erzählte, die interessiert vorbeikamen, als der Bau der Solaranlage startete. So leitete André Fehr das Interesse seiner Nachbarn an EKZ weiter. Nun sind auch seine Nachbarn stolze Besitzer einer eigenen Solaranlage, die ebenfalls bereits installiert ist und Sonnenstrahlen in Strom umwandelt.

Ich musste mich nur um die Offerte und die Bezahlung der Rechnung kümmern. Alles andere erledigte EKZ.

Strom für die Nachbarn?

Seit Juli letzten Jahres produziert die Solaranlage von André Fehr nun bereits Energie. Mit einer Leistung von 17.96 kWp ist es eher eine grosse Anlage für ein Einfamilienhaus und ist über zwei Dächer installiert. Der ehemalige Bankangestellte hat bei der Projektierung und dem Bau mit der Grösse der Anlage bereits an die Zukunft gedacht: «Es wäre spannend, wenn ich den produzierten Solarstrom auch an Nachbarn innerhalb meines Quartiers verkaufen könnte», erklärt Fehr. Dies könnte bereits ab 2025 möglich sein, wenn die aktuelle Revision des Stromversorgungsgesetzes entsprechend angenommen wird.

André Fehr
André Fehr denkt mit der Investition in eine Solaranlage an die Zukunft.
André Fehr vor seinem Smart mit dem Ladekabel in der Hand.
André Fehr lädt mit dem Sonnenstrom seinen Smart.
André Fehr bedient das einfachsolar-Portal auf seinem Computer.
Im einfachSolar-Portal kann André Fehr schauen, wieviel Strom seine Solaranlage gerade produziert und wieviel Strom er gleichzeitig verbraucht.
André Fehrs E-Bike.
Neben dem Elektroauto fährt André Fehr auch ein E-Bike.

Wo möglich Eigenstrom nutzen

Wann immer möglich setzt der Eigenstromproduzent den Solarstrom für seine Geräte ein: Mittags, wenn am meisten Sonne scheint, schaltet sich beispielsweise die Wasserentkalkungsanlage ein, die er benötigt, da Rafz über kalkhaltiges Wasser verfügt. Aber auch die Wärmepumpe und der Warmwasserboiler werden über die Solaranlage betrieben. Und auch da hat André Fehr die Geräte so eingestellt, dass beispielsweise das Wasser dann aufgeheizt wird, wenn genügend Strom produziert wird. Doch er wolle sein Leben nicht nur nach der Stromproduktion und dem Sonnenschein richten. So erzählt Fehr, dass die Ladestation des E-Smarts zwar so eingestellt ist, dass die Batterie des Autos dann geladen wird, wenn die Sonne scheint. Doch ab und zu muss er den Strom auch aus dem Stromnetz von EKZ beziehen. Nämlich dann, wenn er den ganzen Tag lang unterwegs war und sein Elektroauto nachts lädt, damit es am nächsten Morgen wieder einsatzbereit ist. «Aber es ist nicht mehr sehr viel Strom, den ich zusätzlich kaufen muss», ergänzt er.

Überschüssigen Strom speichern

Da die produzierte Solarenergie nicht immer zeitgleich verbraucht wird, hat sich André Fehr einen 5-Kilowatt-Batteriespeicher installieren lassen. Dieser speichert den ganzen Tag die überschüssige Energie. Dies hat den Vorteil, dass er den selbst produzierten Strom zu einem späteren Zeitpunkt nutzen kann, auch dann, wenn die Sonne nicht mehr scheint. «Der Batteriespeicher wäre eigentlich ausbaubar. Aber leider fehlt mir der Platz. Sonst würde ich mir einen grösseren Batteriespeicher installieren, um weniger zurück ins Netz von EKZ einspeisen zu müssen.»

Die eigene Solaranlage ist eine Investition ins Haus, die den Wert sichtbar steigert.

Einfache Kontrolle

Mit dem einfachSolar-Portal können Solaranlagenbesitzer die Produktion ihrer Anlage sowie den Ladezustand der Batterie einfach und unkompliziert überwachen. «Ich gebe zu, dass ich anfangs sehr oft auf dem Portal nachgeschaut habe, wieviel meine Solaranlage gerade produzierte und was meine Geräte gleichzeitig verbrauchten», schmunzelt Fehr und ergänzt stolz, dass er zum Zeitpunkt des Gesprächs gerade 83 Prozent des produzierten Sonnenstroms selber verbrauchen würde. Mittlerweile loggt er sich jedoch nicht mehr so häufig ein. Dies aber auch, da er es einfach fände, die Anlage über eine App auf dem Natel kontrollieren zu können, statt sich über das Internet am Computer einzuloggen.

Ein deutlicher Mehrwert fürs Haus

Stefan Schütz ist Verkaufsberater für Photovoltaikanlagen bei EKZ. Er war für die erste Bestandsaufnahme sowie die Erstellung der Offerte bei Fehr in Rafz. «Das Haus von Herrn Fehr steht an einer sehr sonnigen Lage, gleich an der Grenze zu Landwirtschaftsland. Die gute Sonneneinstrahlung ist sicher vorteilhaft für die Produktion von eigenem Sonnenstrom. Es kommt aber beispielsweise auch auf die Neigung des Daches an. Und diese war bei Herrn Fehrs Einfamilienhaus sehr gut», erklärt der Solarprofi. Fehr ergänzt, dass er noch nicht sagen könne, wieviel er wirklich durch die Solaranlage eingespart hat. Dafür warte er den kommenden Juli ab, wenn die Anlage auf seinem Dach ein Jahr in Betrieb ist. «Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass die eigene Photovoltaikanlage eine Investition ins Haus ist, die den Wert eindeutig und sichtbar ansteigen lässt», betont er und ergänzt, dass er diese Investition nur empfehlen kann. Fehr profitiert somit in dreifacher Hinsicht: Durch die Wertsteigerung des Hauses, die Reduktion der Stromkosten aus dem Netz und wenn die Revision des Stromversorgungsgesetzes angenommen wurde, kann er seinen eigenen Strom sogar im Quartier an seine Nachbarn verkaufen.

Wo möglich Eigenstrom nutzen

Wann immer möglich setzt der Eigenstromproduzent den Solarstrom für seine Geräte ein: Mittags, wenn am meisten Sonne scheint, schaltet sich beispielsweise die Wasserentkalkungsanlage ein, die er benötigt, da Rafz über kalkhaltiges Wasser verfügt. Aber auch die Wärmepumpe und der Warmwasserboiler werden über die Solaranlage betrieben. Und auch da hat André Fehr die Geräte so eingestellt, dass beispielsweise das Wasser dann aufgeheizt wird, wenn genügend Strom produziert wird. Doch er wolle sein Leben nicht nur nach der Stromproduktion und dem Sonnenschein richten. So erzählt Fehr, dass die Ladestation des E-Smarts zwar so eingestellt ist, dass die Batterie des Autos dann geladen wird, wenn die Sonne scheint. Doch ab und zu muss er den Strom auch aus dem Stromnetz von EKZ beziehen. Nämlich dann, wenn er den ganzen Tag lang unterwegs war und sein Elektroauto nachts lädt, damit es am nächsten Morgen wieder einsatzbereit ist. «Aber es ist nicht mehr sehr viel Strom, den ich zusätzlich kaufen muss», ergänzt er.

Überschüssigen Strom speichern

Da die produzierte Solarenergie nicht immer zeitgleich verbraucht wird, hat sich André Fehr einen 5-Kilowatt-Batteriespeicher installieren lassen. Dieser speichert den ganzen Tag die überschüssige Energie. Dies hat den Vorteil, dass er den selbst produzierten Strom zu einem späteren Zeitpunkt nutzen kann, auch dann, wenn die Sonne nicht mehr scheint. «Der Batteriespeicher wäre eigentlich ausbaubar. Aber leider fehlt mir der Platz. Sonst würde ich mir einen grösseren Batteriespeicher installieren, um weniger zurück ins Netz von EKZ einspeisen zu müssen.»

Die eigene Solaranlage ist eine Investition ins Haus, die den Wert sichtbar steigert.

Einfache Kontrolle

Mit dem einfachSolar-Portal können Solaranlagenbesitzer die Produktion ihrer Anlage sowie den Ladezustand der Batterie einfach und unkompliziert überwachen. «Ich gebe zu, dass ich anfangs sehr oft auf dem Portal nachgeschaut habe, wieviel meine Solaranlage gerade produzierte und was meine Geräte gleichzeitig verbrauchten», schmunzelt Fehr und ergänzt stolz, dass er zum Zeitpunkt des Gesprächs gerade 83 Prozent des produzierten Sonnenstroms selber verbrauchen würde. Mittlerweile loggt er sich jedoch nicht mehr so häufig ein. Dies aber auch, da er es einfach fände, die Anlage über eine App auf dem Natel kontrollieren zu können, statt sich über das Internet am Computer einzuloggen.

Ein deutlicher Mehrwert fürs Haus

Stefan Schütz ist Verkaufsberater für Photovoltaikanlagen bei EKZ. Er war für die erste Bestandsaufnahme sowie die Erstellung der Offerte bei Fehr in Rafz. «Das Haus von Herrn Fehr steht an einer sehr sonnigen Lage, gleich an der Grenze zu Landwirtschaftsland. Die gute Sonneneinstrahlung ist sicher vorteilhaft für die Produktion von eigenem Sonnenstrom. Es kommt aber beispielsweise auch auf die Neigung des Daches an. Und diese war bei Herrn Fehrs Einfamilienhaus sehr gut», erklärt der Solarprofi. Fehr ergänzt, dass er noch nicht sagen könne, wieviel er wirklich durch die Solaranlage eingespart hat. Dafür warte er den kommenden Juli ab, wenn die Anlage auf seinem Dach ein Jahr in Betrieb ist. «Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass die eigene Photovoltaikanlage eine Investition ins Haus ist, die den Wert eindeutig und sichtbar ansteigen lässt», betont er und ergänzt, dass er diese Investition nur empfehlen kann. Fehr profitiert somit in dreifacher Hinsicht: Durch die Wertsteigerung des Hauses, die Reduktion der Stromkosten aus dem Netz und wenn die Revision des Stromversorgungsgesetzes angenommen wurde, kann er seinen eigenen Strom sogar im Quartier an seine Nachbarn verkaufen.

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