Jeder Beitrag hilft dem Klima

Die globale Erwärmung schreitet schneller voran als befürchtet. Doch jede und jeder kann aktiv etwas gegen den Klimawandel tun. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den eigenen CO2-Verbrauch einfach und unkompliziert reduzieren.

Claudine Perrothon
3. November 2021
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Fotos: Norbert Egli

Der Weltklimarat IPCC hat im vergangenen August die neue, rundlegende wissenschaftliche Bewertung des Klimawandels veröffentlicht. Diese zeigt deutlich, dass die globale Erwärmung schneller voranschreitet als ursprünglich angenommen. Nach der Ablehnung des revidierten CO2-Gesetzes Anfang Sommer ist somit jede und jeder Einzelne aufgefordert zu handeln. Denn bei der Reduktion von CO2 spielt es keine Rolle, ob Sie eine Liegenschaft mieten oder besitzen. Sie haben zahlreiche Möglichkeiten, Ihren eigenen Energieverbrauch zu reduzieren oder Ihren CO2-Fussabdruck zu verkleinern. Wie wäre es mit einem Elektroauto oder der Förderung von Nachhaltigkeit durch Kauf von Generationenstrom?

Reduktion von CO2 in der Mobilität

Der Verkehr verursacht heute in der Schweiz rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen. Die Autohersteller haben dies erkannt und bringen vermehrt vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt. Dass sich der Umstieg zur Elektromobilität lohnt und nicht schwierig ist, zeigt Daniela Sauter-Kohler, Leiterin Business Development E-Mobilität bei EKZ, auf.

  1. Argumente für ein Elektroauto

    Elektrofahrzeuge sind konkurrenzfähig geworden. Sie verursachen weder Lärm noch Geruch, fahren sich dabei sportlich und ihre Reichweite nimmt ständig zu. Dazu sind sie im Unterhalt und Betrieb günstiger als Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Die Anschaffungskosten werden in den kommenden Jahren sinken und sich den Preisen für Verbrennungsmotoren angleichen. 
     
  2. Entscheidung für ein Elektroauto 

    Das Budget der Käuferin oder des Käufers sowie die beabsichtigte Nutzung des Autos bestimmen die Wahl des Modells. Moderne E-Autos weisen Reichweiten zwischen 300 und 500 Kilometern auf und eignen sich gut für längere Strecken. Der TCS hat einen Online-Autovergleich mit Klimabilanzrechner erstellt. Dieser bietet Transparenz über die Kosten und die Treibhausgasemissionen des gesamten Lebenszyklus der Autos.

 

Der Umstieg auf E-Mobilität ist einfach und lohnt sich

 

Wie komme ich als Mieterin an eine Ladestation?
 

Der Kauf eines Elektroautos ist vermutlich noch das Einfachste. Doch als Mieterin kann ich das Elektroauto nicht einfach an eine Steckdose stecken. Was empfiehlt Daniela Sauter Mieterinnen und Mietern, damit sie das Elektroauto bei sich aufladen können?

  1. Frühzeitig auf die Liegenschaftsverwaltung zugehen

    Ein früher Kontakt mit Ihrer Vermietung lohnt sich. Heute mag es nur Ihre Ladestation sein, doch werden in Zukunft weitere Ladestationen dazukommen, wenn sich noch weitere Bewohnerinnen und Bewohner für ein Elektroauto entscheiden. Die einzelnen Ladestationen müssen über ein Lademanagement intelligent gesteuert und abgerechnet werden. Die Grundinstallation, das heisst das Kabel bis in die Tiefgarage
    zu ziehen, ist in der Regel die Aufgabe der Eigentümer. Es lohnt sich, von Beginn an in eine modular ausbaubare Ladelösung zu investieren. Stellen Sie Ihrer Verwaltung die Ladelösung vor. EKZ bietet beispielsweise verschiedene Finanzierungsformen für
    Eigentümer sowie Abomodelle für Sie als Mieterin oder Mieter an.
     
  2. Was tun, wenn Sie keinen eigenen Parkplatz haben?

    Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihr E-Auto an Ihrem Arbeitsplatz aufzuladen, haben Sie gute Karten. Durchschnittlich werden rund 40 Kilometer pro Tag gefahren. Da reicht eine Ladung über mehrere Tage. Alternativ informieren Sie sich, ob es in Ihrer Nähe
    eine öffentliche Ladestation gibt. Aber Achtung, je nach Anbieter gibt es grosse Preisunterschiede: Eine Kilowattstunde kann bis zu 80 Rappen kosten, und es
    kommen teils auch noch Kosten für die Standzeiten dazu. Einen ersten Überblick können Sie sich auf der Verbandsseite Swiss eMobility verschaffen.

Wie komme ich als Besitzerin eines Einfamilienhauses zur Ladestation?

  1. Unabhängige Beratung anfordern

    Kümmern Sie sich um eine markenunabhängige Beratung. Wichtig dabei ist, dass man auf die individuelle Infrastruktur Ihres Hauses eingeht und aufzeigt, welche Ladestation optimal zu Ihren Bedürfnissen passt. Oft erhalten Sie übrigens beim Kauf eines Elektroautos auch gleich eine Ladestation mitgeliefert. Während sich solche Modelle für Ladelösungen in Mehrfamilienhäusern weniger eignen, können sie im Eigenheim gut installiert werden. Soll sie jedoch mit einer Solaranlage kombiniert werden, empfehlen wir Ihnen eine Ladestation, die kompatibel zu dem Energiemanagementsystem Ihrer Solaranlage ist. Auf diese Weise können Sie Ihren Solarstrom optimal nutzen und Ihren Eigenverbrauch erhöhen.
     
  2. Eigener Solarstrom für den Betrieb der Ladestation

    Sie haben die Möglichkeit, Ihr Elektroauto mit selber produziertem Solarstrom aufzuladen. Bei einer Solaranlage von EKZ ist die Steuerung inklusive. So können Sie den selber produzierten Solarstrom optimal nutzen. Sei es zum Laden Ihres Elektroautos, für den Betrieb Ihrer Wärmepumpe oder von Haushaltsgeräten. Eine gute Möglichkeit, um sich für die Energiezukunft fit zu machen.

 

Der Weltklimarat IPCC hat im vergangenen August die neue, rundlegende wissenschaftliche Bewertung des Klimawandels veröffentlicht. Diese zeigt deutlich, dass die globale Erwärmung schneller voranschreitet als ursprünglich angenommen. Nach der Ablehnung des revidierten CO2-Gesetzes Anfang Sommer ist somit jede und jeder Einzelne aufgefordert zu handeln. Denn bei der Reduktion von CO2 spielt es keine Rolle, ob Sie eine Liegenschaft mieten oder besitzen. Sie haben zahlreiche Möglichkeiten, Ihren eigenen Energieverbrauch zu reduzieren oder Ihren CO2-Fussabdruck zu verkleinern. Wie wäre es mit einem Elektroauto oder der Förderung von Nachhaltigkeit durch Kauf von Generationenstrom?

Reduktion von CO2 in der Mobilität

Der Verkehr verursacht heute in der Schweiz rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen. Die Autohersteller haben dies erkannt und bringen vermehrt vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt. Dass sich der Umstieg zur Elektromobilität lohnt und nicht schwierig ist, zeigt Daniela Sauter-Kohler, Leiterin Business Development E-Mobilität bei EKZ, auf.

  1. Argumente für ein Elektroauto

    Elektrofahrzeuge sind konkurrenzfähig geworden. Sie verursachen weder Lärm noch Geruch, fahren sich dabei sportlich und ihre Reichweite nimmt ständig zu. Dazu sind sie im Unterhalt und Betrieb günstiger als Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Die Anschaffungskosten werden in den kommenden Jahren sinken und sich den Preisen für Verbrennungsmotoren angleichen. 
     
  2. Entscheidung für ein Elektroauto 

    Das Budget der Käuferin oder des Käufers sowie die beabsichtigte Nutzung des Autos bestimmen die Wahl des Modells. Moderne E-Autos weisen Reichweiten zwischen 300 und 500 Kilometern auf und eignen sich gut für längere Strecken. Der TCS hat einen Online-Autovergleich mit Klimabilanzrechner erstellt. Dieser bietet Transparenz über die Kosten und die Treibhausgasemissionen des gesamten Lebenszyklus der Autos.

 

Der Umstieg auf E-Mobilität ist einfach und lohnt sich

 

Wie komme ich als Mieterin an eine Ladestation?
 

Der Kauf eines Elektroautos ist vermutlich noch das Einfachste. Doch als Mieterin kann ich das Elektroauto nicht einfach an eine Steckdose stecken. Was empfiehlt Daniela Sauter Mieterinnen und Mietern, damit sie das Elektroauto bei sich aufladen können?

  1. Frühzeitig auf die Liegenschaftsverwaltung zugehen

    Ein früher Kontakt mit Ihrer Vermietung lohnt sich. Heute mag es nur Ihre Ladestation sein, doch werden in Zukunft weitere Ladestationen dazukommen, wenn sich noch weitere Bewohnerinnen und Bewohner für ein Elektroauto entscheiden. Die einzelnen Ladestationen müssen über ein Lademanagement intelligent gesteuert und abgerechnet werden. Die Grundinstallation, das heisst das Kabel bis in die Tiefgarage
    zu ziehen, ist in der Regel die Aufgabe der Eigentümer. Es lohnt sich, von Beginn an in eine modular ausbaubare Ladelösung zu investieren. Stellen Sie Ihrer Verwaltung die Ladelösung vor. EKZ bietet beispielsweise verschiedene Finanzierungsformen für
    Eigentümer sowie Abomodelle für Sie als Mieterin oder Mieter an.
     
  2. Was tun, wenn Sie keinen eigenen Parkplatz haben?

    Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihr E-Auto an Ihrem Arbeitsplatz aufzuladen, haben Sie gute Karten. Durchschnittlich werden rund 40 Kilometer pro Tag gefahren. Da reicht eine Ladung über mehrere Tage. Alternativ informieren Sie sich, ob es in Ihrer Nähe
    eine öffentliche Ladestation gibt. Aber Achtung, je nach Anbieter gibt es grosse Preisunterschiede: Eine Kilowattstunde kann bis zu 80 Rappen kosten, und es
    kommen teils auch noch Kosten für die Standzeiten dazu. Einen ersten Überblick können Sie sich auf der Verbandsseite Swiss eMobility verschaffen.

Wie komme ich als Besitzerin eines Einfamilienhauses zur Ladestation?

  1. Unabhängige Beratung anfordern

    Kümmern Sie sich um eine markenunabhängige Beratung. Wichtig dabei ist, dass man auf die individuelle Infrastruktur Ihres Hauses eingeht und aufzeigt, welche Ladestation optimal zu Ihren Bedürfnissen passt. Oft erhalten Sie übrigens beim Kauf eines Elektroautos auch gleich eine Ladestation mitgeliefert. Während sich solche Modelle für Ladelösungen in Mehrfamilienhäusern weniger eignen, können sie im Eigenheim gut installiert werden. Soll sie jedoch mit einer Solaranlage kombiniert werden, empfehlen wir Ihnen eine Ladestation, die kompatibel zu dem Energiemanagementsystem Ihrer Solaranlage ist. Auf diese Weise können Sie Ihren Solarstrom optimal nutzen und Ihren Eigenverbrauch erhöhen.
     
  2. Eigener Solarstrom für den Betrieb der Ladestation

    Sie haben die Möglichkeit, Ihr Elektroauto mit selber produziertem Solarstrom aufzuladen. Bei einer Solaranlage von EKZ ist die Steuerung inklusive. So können Sie den selber produzierten Solarstrom optimal nutzen. Sei es zum Laden Ihres Elektroautos, für den Betrieb Ihrer Wärmepumpe oder von Haushaltsgeräten. Eine gute Möglichkeit, um sich für die Energiezukunft fit zu machen.

 

Einfach zur Ladelösung
Daniela Sauter-Kohler ist überzeugt: Der Umstieg auf Elektromobilität ist einfach und lohnt sich.

 

Generationenstrom für alle

Wenn Jeanine Oswald Nussbaumer über Generationenstrom spricht, leuchten ihre Augen. Sie ist Produktmanagerin bei EKZ und verantwortlich für Naturstrom. Ihr neustes Produkt, der Generationenstrom, ist mehr als ein Stromprodukt: Es leistet einen generationenübergreifenden
Beitrag ans Ganze. Denn nachhaltiges Handeln lernt man bereits in jungen Jahren. Doch der
Reihe nach. 

Was ist Generationenstrom, und wie helfe ich damit dem Klima? 

Beim Generationenstrom geht es um Solarstrom, der auf Schulhausdächern produziert wird – nachhaltig und für alle Generationen. Der Solarstrom, der nicht für den Betrieb des Schulhauses verbraucht wird, kann von Kundinnen und Kunden erworben werden. Gleichzeitig leisten sie damit auch einen Beitrag zu einem Fonds zur Förderung weiterer Anlagen auf Schulhausdächern. So entsteht ein Kreislauf: Je mehr Generationenstrom gekauft wird, desto mehr Anlagen können zugebaut werden.

 

Generationenstrom ist mehr als Solarstrom vom Schulhausdach

 

 

Generationenstrom für alle

Wenn Jeanine Oswald Nussbaumer über Generationenstrom spricht, leuchten ihre Augen. Sie ist Produktmanagerin bei EKZ und verantwortlich für Naturstrom. Ihr neustes Produkt, der Generationenstrom, ist mehr als ein Stromprodukt: Es leistet einen generationenübergreifenden
Beitrag ans Ganze. Denn nachhaltiges Handeln lernt man bereits in jungen Jahren. Doch der
Reihe nach. 

Was ist Generationenstrom, und wie helfe ich damit dem Klima? 

Beim Generationenstrom geht es um Solarstrom, der auf Schulhausdächern produziert wird – nachhaltig und für alle Generationen. Der Solarstrom, der nicht für den Betrieb des Schulhauses verbraucht wird, kann von Kundinnen und Kunden erworben werden. Gleichzeitig leisten sie damit auch einen Beitrag zu einem Fonds zur Förderung weiterer Anlagen auf Schulhausdächern. So entsteht ein Kreislauf: Je mehr Generationenstrom gekauft wird, desto mehr Anlagen können zugebaut werden.

 

Generationenstrom ist mehr als Solarstrom vom Schulhausdach

 

Jeanine Oswald Nussbaumer ist verantwortlich für Generationenstrom bei EKZ.

 

Und noch mehr! Denn Nachhaltigkeit soll damit bei den Schülerinnen und Schülern verankert werden. Die nächste Generation soll nicht nur über eine längere Zeitspanne hinweg zu Klimathemen und erneuerbarer Energie unterrichtet werden, sondern auch aktiv beim Bau der Solaranlage mithelfen. So ein Erlebnis bleibt bei vielen Kindern haften und sensibilisiert für die Zukunft. Damit kann
jede Generation ihren Beitrag leisten. 

Warum braucht es einen EKZ-Fonds?

Schulhäuser haben grosse Dachflächen. Um einen wichtigen Beitrag zur Energiestrategie 2050 zu leisten, sollte dieses Potenzial möglichst gut genutzt werden. Deshalb möchte EKZ mit dem Fonds Schulen motivieren, nicht wirtschaftlich optimierte Solaranlagen zu bauen, sondern vielmehr solche, die möglichst viel Strom produzieren. 

Wie kann ich Generationenstrom kaufen oder unterstützen?

Das geht ganz einfach. Ihren Anteil an Generationenstrom erhalten Sie im EKZ-Shop. Sie können übrigens Solarstrom eines Schulhauses kaufen, das nicht in Ihrer Gemeinde liegt. Kommen Sie aber auf uns zu, wenn Sie finden, dass das Schulhaus Ihrer Gemeinde auch eine Solaranlage haben sollte. Wir werden mit der Schule Kontakt aufnehmen, damit Sie schon bald Solarstrom vom Dach der Schule in Ihrem Quartier beziehen und die jüngste Generation dabei unterstützen, Nachhaltigkeit hautnah zu erleben.

 

 

Und noch mehr! Denn Nachhaltigkeit soll damit bei den Schülerinnen und Schülern verankert werden. Die nächste Generation soll nicht nur über eine längere Zeitspanne hinweg zu Klimathemen und erneuerbarer Energie unterrichtet werden, sondern auch aktiv beim Bau der Solaranlage mithelfen. So ein Erlebnis bleibt bei vielen Kindern haften und sensibilisiert für die Zukunft. Damit kann
jede Generation ihren Beitrag leisten. 

Warum braucht es einen EKZ-Fonds?

Schulhäuser haben grosse Dachflächen. Um einen wichtigen Beitrag zur Energiestrategie 2050 zu leisten, sollte dieses Potenzial möglichst gut genutzt werden. Deshalb möchte EKZ mit dem Fonds Schulen motivieren, nicht wirtschaftlich optimierte Solaranlagen zu bauen, sondern vielmehr solche, die möglichst viel Strom produzieren. 

Wie kann ich Generationenstrom kaufen oder unterstützen?

Das geht ganz einfach. Ihren Anteil an Generationenstrom erhalten Sie im EKZ-Shop. Sie können übrigens Solarstrom eines Schulhauses kaufen, das nicht in Ihrer Gemeinde liegt. Kommen Sie aber auf uns zu, wenn Sie finden, dass das Schulhaus Ihrer Gemeinde auch eine Solaranlage haben sollte. Wir werden mit der Schule Kontakt aufnehmen, damit Sie schon bald Solarstrom vom Dach der Schule in Ihrem Quartier beziehen und die jüngste Generation dabei unterstützen, Nachhaltigkeit hautnah zu erleben.

 

Generationenstrom - Strom vom Schulhausdach