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Tarife 2021

Tarife 2021

Im Überblick

EKZ gehört weiterhin zu den günstigsten Energieversorgern der Schweiz. Dies wird durch den Strompreisvergleich der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) bestätigt.

Tarifentwicklung 2021

Der Elektrizitätstarif bleibt ab 1. Januar 2021 mit einem leichten Einstieg um 0,3 Prozent beinahe unverändert.

 

Für einen durchschnittlichen Zweipersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 2’500 kWh pro Jahr bedeutet dies Mehrausgaben von zwei Franken pro Jahr. Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 4’500 kWh pro Jahr gibt im Durchschnitt ebenfalls zwei Franken mehr im Jahr für Strom aus.

Faktoren für die Tarifveränderung

Die EKZ-Tarife für die Energielieferung sinken um 0,2 Prozent. Die höheren Beschaffungskosten aufgrund gestiegener Marktpreise werden durch wegfallende Nachverrechnungsansprüche der EKZ kompensiert, welche bei der Tarifkalkulation 2020 tariferhöhend berücksichtigt waren.

Die EKZ-Tarife für Netznutzung steigen gegenüber Vorjahr um durchschnittlich 1,2 Prozent. Die Gründe dafür sind gestiegene Kosten in vorgelagerten Netzebenen, höhere Kosten für Blindenergie sowie höhere Kosten für Wirkverluste aufgrund gestiegener Marktpreise für Energie. Die tieferen Betriebs- und Kapitalkosten der EKZ können diese deutlichen Kostenerhöhungen nur zum Teil kompensieren.

EKZ bezieht ihren Strom über das Netz von Axpo, das wiederum an das Netz von Swissgrid angeschlossen ist. Diese beiden Netzbetreiber verrechnen genauso wie EKZ die Kosten für den Unterhalt, die Erneuerung, den Ausbau und Betrieb ihrer Netze über ihren Netznutzungstarif. Die Kosten trägt EKZ mit und verrechnet sie darum anteilsmässig den Kunden. Nun haben Swissgrid und Axpo die Tarife für die Netznutzung erhöht. Darum steigen auch die Kosten von EKZ.

Wirkverlust bedeutet, dass nicht die gesamte im Kraftwerk erzeugte elektrische Energie auch beim Endverbraucher ankommt. Unterwegs geht ein einstelliger Prozentsatz der elektrischen Energie durch Widerstand in den Stromleitungen verloren. Die Kosten für diese Energie werden den Netzkosten zugeschlagen. Steigen die Marktpreise für Energie, erhöhen sich die Kosten für die Wirkverluste und somit auch die Netztarife.

Der Tarif für allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) der Swissgrid bleibt unverändert auf 0.17 Rappen pro Kilowattstunde (inkl. MWST).

Die Bundesabgaben für die Förderung von erneuerbarer Energie bleiben 2021 unverändert.

Tarifzeiten

Hochtarif Montag bis Freitag 07:00 - 20:00 Uhr
  Samstag 07:00 - 13:00 Uhr
Niedertarif    übrige Zeiten 

Diese Tarife gelten für Energielieferungen an Haushalte/Privatkunden und allgemeine Räume in Wohnbauten mit einem jährlichen Energiekonsum von weniger als 100 000 kWh pro Messstelle.

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