Neue App «EKZ-Melder»

Neue App «EKZ-Melder»

Funktioniert eine Strassenleuchte nicht mehr? Hängt ein Ast in der Stromleitung? Ab sofort können Sie uns solche Beobachtungen über die App «EKZ-Melder» mitteilen.

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Im EKZ-Gebiet schalten sich jeden Abend über 70’000 Strassenleuchten ein. «Funktioniert eine davon nicht mehr, bemerken das die Anwohner meist schneller als wir», sagt René Tobler, Leiter Informatik Netze bei EKZ. Bislang konnten Anwohner oder die Gemeindeverwaltung dies telefonisch oder über die Website ekz.ch melden. «Mit der App ‘EKZ-Melder’ geht es jetzt noch einfacher und schneller», sagt René Tobler. «App öffnen, auf der Karte die betroffene Strassenleuchte auswählen, ein Foto hochladen, die Art der Störung auswählen und fertig.» Wer will, kann am Schluss angeben, dass er über Änderungen informiert werden möchte. «So erfährt der Melder, wann die Strassenleuchte repariert worden ist.» Die App richtet sich in erster Linie an das Personal der Gemeindeverwaltung, aber auch Einwohner dürfen sie kostenlos herunterladen und ihre Beobachtungen melden. «Jede Beobachtung ist für uns hilfreich und unterstützt uns, die Infrastruktur intakt zu halten», erklärt René Tobler.

Dem Stromausfall auf die Spur kommen

Besonders hilfreich sind Beobachtungen im Zusammenhang mit Stromausfällen. «Wenn ein Ast in einer Freileitung hängt und das zu einem Stromausfall führt, dann merken es sowohl unsere Kunden, die über diese Leitung versorgt werden, als auch unsere Leute von der Betriebsführungsstelle, die die Stromversorgung überwachen.» Nur ist die Ursache dann meist nicht von vornherein klar. «Unsere Betriebsführungsstelle kann den Stromausfall geografisch eingrenzen, doch in der Regel muss ein Monteur vor Ort gehen, um mehr herauszufinden. Bei einer Freileitung muss er den entsprechenden Abschnitt kontrollieren oder – falls die Leitung unterirdisch verläuft – sie mit dem Kabelmesswagen abfahren.» Beides braucht Zeit. «Wenn uns jetzt aber ein Spaziergänger meldet, dass ein Ast oder ein anderes Objekt in der Freileitung hängt, genau in der Gegend, die zurzeit ohne Strom ist, dann können wir den Stromausfall schneller beheben.»

App macht Meldungen transparent

Auch wer an einer Verteilkabine in einem Quartier oder an einer Trafo-Station etwas Auffälliges beobachtet, kann dies über die App melden. «Dazu gehört zum Beispiel die offene Tür einer Verteilkabine oder Sprayereien an dieser. Diesen Meldungen gehen wir nach», sagt René Tobler. Und was passiert, wenn jemand das gleiche schon gemeldet hat? «Das ist kein Problem. Ein Beispiel: Wenn ich auf der Karte in der App die Strassenleuchte auswähle, die flackert, dann sehe ich auch, ob es zu dieser Strassenleuchte bereits eine Meldung gibt. Ich sehe nicht, wer etwas gemeldet hat, aber ich sehe, was gemeldet worden ist.» Sollte trotzdem zwei Mal die gleiche Beobachtung gemeldet werden, sei dies auch nicht so schlimm. «Wir freuen uns über jede Meldung, denn jede Meldung liefert uns wertvolle Hinweise», ist René Tobler überzeugt. Wer kein Smartphone hat, kann seine Beobachtung natürlich weiterhin per Telefon (0800 359 359) dem Störungsdienst melden.

Wenn ich eine Meldung erfasse, muss ich als erstes die Rubrik wählen.
Wenn ich eine Meldung erfasse, muss ich als erstes die Rubrik wählen.
Danach kann ich die Position des Objekts, z. B. die flackernde Strassenleuchte, auf einer Karte auswählen.
Danach kann ich die Position des Objekts, z. B. die flackernde Strassenleuchte, auf einer Karte auswählen.
Ein Foto hochladen oder gleich weitere Angaben machen zum Defekt machen. Plus kann ich hier ankreuzen, dass ich über Änderungen informiert werden möchte, z. B. dass die Leuchte repariert worden ist.
Ein Foto hochladen oder gleich weitere Angaben machen zum Defekt machen. Plus kann ich hier ankreuzen, dass ich über Änderungen informiert werden möchte, z. B. dass die Leuchte repariert worden ist.

Die App «EKZ-Melder» kann kostenlos im Google Play Store sowie im App Store heruntergeladen werden. Wer die Meldung lieber zu Hause am Computer erfasst, kann dies auch hier online machen.
Für Gemeinden besteht zudem die Möglichkeit, den «EKZ-Melder» auf der Gemeinde-Website einzubinden oder darauf zu verlinken.