Strom vom eigenen Dach

Strom vom eigenen Dach

Umweltfreundlich, ressourcenschonend und bezahlbar – all das soll der Strom der Zukunft sein. Die Energiestrategie 2050 setzt dazu auf erneuerbare Energien wie etwa die Photovoltaik. Werner Kunz hat im Frühling 2016 als einer der ersten Kunden das neue Angebot der EKZ genutzt, auf dem eigenen Dach Strom für den Eigenbedarf zu produzieren.

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Der Gedanke tönt verlockend: Man installiert eine Solaranlage auf dem Hausdach und wird zum Eigenversorger in puncto Strom. Dennoch ist der Traum vom Selbstversorgerdasein nicht utopisch. Wer ein Einfamilienhaus besitzt, kann den auf dem eigenen Hausdach produzierten Strom durchaus direkt selbst nutzen. Er wird damit vom Konsumenten zum «Prosumer», wie das auf Neudeutsch heisst. Das Kunstwort setzt sich aus den Begriffen Produzent und Konsument zusammen. Der Gedanke dahinter: Hausbesitzer beziehen nicht mehr nur Strom aus dem Netz, sondern produzieren einen Teil auch selber. Dadurch erlangen sie grössere Unabhängigkeit. Wird mehr Strom produziert, als aktuell verbraucht wird, kann dieser ins Netz eingespeist werden, handkehrum kann Strom wie gewohnt aus dem Netz bezogen werden, wenn die Sonne nicht scheint. Kein einfaches Thema – viele Einfamilienhausbesitzer scheuen deshalb heute noch den Aufwand, eine eigene Solaranlage zu realisieren, obschon sich das in Form einer niedrigeren Stromrechnung durchaus auszahlen kann. Allein die Planung und der Bewilligungsprozess sind für den Laien eine ziemlich zeitraubende Angelegenheit. Die EKZ haben nun für Kunden in ihrem Versorgungsgebiet eine umfassende Lösung entwickelt, welche die Entscheidung für eine Solarstromanlage auf dem Dach des eigenen Hauses leicht macht.

 

«Dank der Ost-West-Ausrichtung des Hausdachs können die Morgen- und die Abendsonne genutzt werden.»

 

Die Möglichkeiten entdecken

Einer der ersten, die dieses Angebot angenommen haben, ist Werner Kunz. Gemeinsam mit seiner Frau – die beiden Kinder sind erwachsen und ausgezogen – lebt er in einem Einfamilienhaus in Hombrechtikon. Mit den Möglichkeiten der Solarenergie setzt sich der 62-Jährige bereits seit Jahren auseinander. «Zunächst war für mich vor allem die thermische Nutzung der Sonnenenergie, also die Warmwasseraufbereitung, interessant.» Nach und nach befasste er sich auch mit der Stromerzeugung aus Sonnenkraft. Doch je mehr er sich über die Möglichkeiten informierte, umso mehr zweifelte er, ob eine Solaranlage auf dem Dach seines Hauses überhaupt realisierbar wäre. «Ich war stets davon überzeugt, dass das Dach eine Süd-West- oder eine Süd-Ost- Ausrichtung haben sollte.» Bei einem Besuch der Messe «Bauen und Modernisieren» in Zürich wollte er weitere Informationen sammeln, um seinen Traum von selbstproduziertem Strom vielleicht doch zu verwirklichen. Hier traf er am Stand der EKZ auf Stefan Schütz, Verkaufsberater Solartechnik. Bereits beim ersten Gespräch zeigte sich, dass das Haus von Herrn Kunz für die Installation einer Solaranlage durchaus geeignet ist. «Trotz der Ost-West-Ausrichtung des Hausdachs bietet es gute Voraussetzungen, denn so können die Morgen- und die Abendsonne genutzt werden», stellte Schütz fest.

Optimale Nutzung: 76 Module wurden auf dem Dach des Einfamilienhauses installiert.
Optimale Nutzung: 76 Module wurden auf dem Dach des Einfamilienhauses installiert.
Alles unter Kontrolle: Die aktuellen Werte lassen sich von Werner Kunz bequem auf dem Tablet nachvollziehen.
Alles unter Kontrolle: Die aktuellen Werte lassen sich von Werner Kunz bequem auf dem Tablet nachvollziehen.

Kostenersparnis dank Einmalvergütung

Das Projekt nahm Fahrt auf. Dank einer Richtofferte konnte sich Kunz ein Bild vom voraussichtlichen Investitionsaufwand machen. Dieser war geringer als ursprünglich gedacht, denn für die Erstellung neuer Solaranlagen gewährt der Bund eine Einmalvergütung in Höhe von bis zu 30 Prozent des Investitionsvolumens. Dies reduziert die Kosten für Kunz beträchtlich – und den verbleibenden Rest kann er erst noch steuerlich geltend machen. Zwar bleibt so immer noch ein beträchtlicher Investitionsaufwand. Doch angesichts der Grösse der Anlage relativiert sich dieser schnell. Insgesamt wurden auf dem Dach des Hauses in Hombrechtikon 76 Solarmodule installiert, 44 auf der Ost-, die restlichen 32 auf der Westseite. «Auf der Westseite mussten wir die Beschattung durch die bestehenden Kamine berücksichtigen, deshalb sind es hier weniger Module als auf der Ostseite», erläutert Stefan Schütz. «Da Herr Kunz auf seinem Dach möglichst viel Solarstrom produzieren möchte, haben wir eine überdurchschnittlich grosse Anlage realisiert. Damit kann er, über das Jahr gesehen, den gesamten Stromverbrauch seines Hauses selbst produzieren.» Und nicht nur das: Prognostiziert ist eine jährliche Stromproduktion von 17 000 kWh. Familie Kunz hingegen hat im letzten Jahr nur etwa 4300 kWh Strom verbraucht. Damit wird sie also künftig viel mehr Strom ins Netz einspeisen, als sie selbst verbraucht. «Man muss aber sagen, dass eine Anlage in dieser Grössenordnung nur sehr selten realisiert werden kann», so Schütz. «Im Normalfall sind die Anlagen, die wir auf Einfamilienhäusern planen und installieren, maximal halb so gross.» Die Investitionskosten liegen dann bei 15 000 bis 20 000 Franken, und auch diese lohnen sich für ihre Besitzer.

Verantwortung ganz bei den EKZ

Wie viel Aufwand steckt denn nun in der Planung und im Bau einer solchen Anlage? «Das weiss ich selbst nicht so genau», gibt Werner Kunz zu. Der Grund: Die gesamte Planung, alle Bewilligungen sowie Organisation und Durchführung der Bauphase werden von den EKZ übernommen. Zudem erledigen die EKZ auch die Beantragung der Fördergelder des Bundes bei Swissgrid. «Für mich als Kunde war das eine geniale Sache, dass ich die Verantwortung einfach so abgeben konnte.» Das ging sogar so weit, dass er beim Bau der Anlage auf dem Dach mit seiner Frau in den Ferien war. «Ich war mir sicher, dass hier versierte Fachleute am Werk sein würden.» Ein Vertrauen, das Stefan Schütz zu schätzen weiss: «Für uns ist es natürlich sehr schön, dass Herr Kunz uns dieses Vertrauen entgegenbringt. Unser Ziel ist es, den Kunden die Scheu vor dem Bau einer Solaranlage zu nehmen, indem wir alles übernehmen und so den Erfolg des Projekts sicherstellen.» Doch auch die EKZ vertrauen ihren Kunden. Es müssen keine Vorauszahlungen geleistet werden. Die gesamte Rechnung wird erst dann gestellt, wenn die Anlage funktionsfähig ist.

 

«Für mich als Kunde war das eine geniale Sache, dass ich die Verantwortung einfach so abgeben konnte.»
 

25 Jahre Leistungsgarantie

Man geht heute davon aus, dass Solaranlagen eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahren haben. Eine Leistungsgarantie auf die Module gibt es in jedem Fall für 25 Jahre. In dieser Zeitspanne wird die Produktion nicht unter 80 Prozent der maximal möglichen Leistung sinken. Werner Kunz ist nun gespannt, wie sich der Ertrag entwickelt. Auf einem Portal kann er alle aktuellen Werte zu Produktion, Verbrauch, Einspeisung und Netzbezug jederzeit bequem via Tablet oder auf seinem Smartphone überwachen – in Echtzeit versteht sich. Das nächste Projekt hat er nun auch schon im Visier: den Ersatz der Heizungsanlage. Auch hier will er auf eine möglichst energieeffiziente Lösung setzen. «Mir schwebt eine Wärmepumpe vor. Und diese möchte ich natürlich auch möglichst mit eigenem Solarstrom betreiben können.» Den Grundstein dafür hat er gelegt.  

Die EKZ haben ein Angebot entwickelt, das allen Besitzern von Einfamilienhäusern den Traum von der eigenen Stromproduktion ermöglicht: Von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb einer Solarstromanlage bieten die EKZ alles aus einer Hand.

Der Kunde erhält eine schlüsselfertige Solaranlage, mit der er sich – je nach Anlagengrösse – zu einem wesentlichen Teil selbst mit Strom versorgen kann. Darüber hinaus bieten die EKZ Erweiterungen an, damit selbst produzierter Strom noch besser genutzt werden kann – etwa durch die Speicherung in einer Batterie. Mit der einfachSolar Steuerung können Kunden zudem den Boiler solaroptimiert betreiben, künftig auch die Wärmepumpe oder eine Ladestation für Elektrofahrzeuge. Alle Optimierungen erfolgen automatisch und ohne Komforteinbussen für die Kunden. Im einfachSolar Portal können sie jederzeit die Produktions- und Verbrauchsdaten einsehen und allfällige Anpassungen der Einstellungen vornehmen.

Die Vorteile im Überblick:

  • Mehr Unabhängigkeit dank Solarstrom vom eigenen Dach
  • Ein einziger, kompetenter Ansprechpartner von der Planung bis hin zum Betrieb
  • Vermeidung lästiger Administration – die EKZ übernehmen Baueingabe, Anschlussgesuch und Beantragung von Fördermitteln
  • Attraktive Preise durch Zusammenarbeit der EKZ mit qualifizierten Partnern und Lieferanten
  • Eine individuelle Anlage auf Basis hochwertiger standardisierter Komponenten
  • Keine Anzahlung – die Bezahlung wird erst fällig, wenn die Anlage läuft
  • Alles rund um den Strom aus einer Hand
  • Die EKZ als einer der grössten Schweizer Energieversorger sind Vertragspartner und Garantiegeber.

Mehr erfahren Sie auf unserer Website einfachSolar.ch.