In 10 Schritten zur Solaranlage

In 10 Schritten zur Solaranlage

Unser Verkaufsberater Solartechnik Stefan Schütz berät fast täglich Kunden, die eine Solaranlage installieren möchten. Hier erklärt er die Schritte von der Anfrage bis zur Installation. Ein Zeitraffer-Video veranschaulicht seine Angaben.

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1. Der Zustand des Dachs

Als erstes geht der Verkaufsberater Solartechnik zum Kunden vor Ort und beurteilt den Zustand des Dachs. Das ist massgebend für die Frage, ob man eine PV-Anlage installieren kann oder nicht. Wenn das Dach schon alt und die Lattung morsch ist, braucht es zuerst eine Dachsanierung.

2. Ausmessen und optimale Anlagengrösse

Ist das Dach in einem guten Zustand, misst der Verkaufsberater es genau aus und trägt alle Daten ins Planungstool ein. Mit dem Kunden bespricht er danach direkt mit Hilfe des Tools, was die optimale Anlagengrösse wäre. Bei Einfamilienhäusern belegt man aber in der Regel die gesamte Dachfläche. Das heisst, man legt das Maximum an Modulen aus, weil die Dachfläche meist beschränkt und der Energieverbrauch relativ gross ist.

3. Offerte, Bewilligungen und Terminplan

Danach plant und berechnet EKZ alles sorgfältig und verschickt die ausführliche und verbindliche Offerte. Unterschreibt der Kunde, kümmert sich EKZ um alle Formalitäten wie das Einreichen des Meldeformulars Solaranlagen bei der Gemeinde und das Netzanschlussgesuch sowie weitere administrative Vorarbeiten. Sobald der Bau bewilligt und alles Administrative erledigt ist, kümmert sich EKZ um die verschiedenen Handwerker und der Kunde erhält einen Terminplan.

Stefan Schütz ist Verkaufsberater Solartechnik bei EKZ.

4. Das Gerüst

Der Solaranlagenbau selbst dauert in der Regel drei bis vier Tage. Zunächst kommt der Gerüstbauer und stellt ein Gerüst nach den Vorgaben von EKZ auf. Als nächstes kommen die Solarteure auf Platz und zeichnen die Anlagen-Eckpunkte auf dem Dach ein. Sobald alle Punkte genau bezeichnet sind, beginnt der Aufbau der Unterkonstruktion.

5. Die Dachhaken

Die Unterkonstruktion der Solaranlage ist mit sogenannten Dachhaken befestigt. Um die Haken auf dem Dach zu verankern, müssen einzelne Ziegel abgedeckt werden. Darunter kommt die Holzlattenkonstruktion zum Vorschein, auf denen die Ziegel liegen. Die vertikalen Latten heissen Sparren. Auf ihnen befestigen die Solarteure die Haken. Danach decken sie die Stellen wieder zu. Dort wo der Dachhaken heraussteht, wird die Ziegelnase (der untere Teil des Ziegels) geschrotet (eingeschnitten), damit das Dach wieder vollflächig verschlossen ist.

6. Die Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion besteht aus Montage- und Einlegeschienen. In einem ersten Schritt montieren die Solarteure die Montageschienen vertikal auf die Dachhaken. Als zweites befestigen sie darauf die horizontalen Einlegeschienen. Von oben sieht das aus wie ein Netz aus Rechtecken - fachsprachlich nennt man dies Kreuzverbund.

7. Die PV-Module

Die PV-Module werden nun in die Einlegeschienen eingeführt – sie werden nicht verschraubt, sondern liegen einfach in den Schienen. Das nennt man schwimmend verlegen. Dieses Einlegesystem ist nicht nur optisch schöner, weil die Module so eine einheitliche dunkle Fläche bilden. Es ist auch technisch ausgereifter, denn PV-Module dehnen sich mit der Wärme minimal aus. Mit diesem System haben sie dafür Platz und es kommt nicht zu Spannungen im Modul. Beim Einlegen werden die Module übrigens gleich verkabelt und untereinander verbunden. Die Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite und sind so auch vor Witterungseinflüssen bestens geschützt.

8. Die Leitung

Die Hauptleitung von der Solaranlage zum Wechselrichter im Keller (in der Regel neben dem Elektroschrank) wird übrigens vor der Installation der Solaranlage gelegt. In der Regel wird ein dünnes Rohr an der Hausfassade hochgezogen. Die Leitung sollte dabei in einen möglichst direkten Weg von der Solaranlage zum Wechselrichter geführt werden.

9. Der Wechselrichter

Ist die PV-Anlage installiert, kommen die Elektroinstallateure ins Haus. Sie montieren im Keller den Wechselrichter. Den braucht es, weil die Solaranlage Gleichstrom produziert, im Haus aber Wechselstrom verbraucht wird. Der produzierte Wechselstrom fliesst dann direkt in den Elektroschrank. Von dort wird er entweder im Haus verbraucht oder wandert ins Stromnetz der Gemeinde.

10. Eigener Strom

Sind Solaranlage und Wechselrichter angeschlossen, produziert das Sonnenkraftwerk auf dem Dach den eigenen Strom. Idealerweise verbraucht man so viel wie möglich davon im eigenen Haus, denn so kann man am meisten Geld sparen. EKZ hat darum eine Eigenverbrauchssteuerung entwickelt mit der etwa der Elektroboiler immer dann eingeschaltet wird, wenn die Solaranlage genügend Strom produziert. Mehr dazu erfahren Sie auf einfachSolar.ch

Machen Sie sich fit für die Energiezukunft und produzieren Sie selber erneuerbare Energie! Mit Solarstrom vom eigenen Dach geniessen Sie Unabhängigkeit – und mit einer Batterie nutzen Sie Ihren Strom sogar abends oder nachts. Die Auswahl der richtigen Photovoltaik-Anlage, Installation und Wartung bedürfen einiges an Fachwissen. Doch keine Angst, wir entlasten Sie maximal – mit EKZ kommen Sie ganz einfach zu einer eigenen, schlüsselfertigen Solarstromanlage, auf Wunsch auch mit einem Batteriespeicher.

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  • Eine individuelle Anlage auf Basis von hochwertigen standardisierten Komponenten
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