Zukunft bauen

Karriere bei EKZ

Zukunft bauen

EKZ bildet als einer der grössten Ausbildungsbetriebe im Kanton Zürich rund 140 Lernende zu ­Experten für die Energiezukunft aus. Einer davon ist der angehende Netzelektriker Mattis Lamprecht. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen baut er das Stromnetz der Zukunft.

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Manchmal ist es gut, nicht auf die Eltern zu hören. Wäre es nämlich nach seinem Vater gegangen, hätte Mattis Lamprecht nach der Sekundarschule eine Lehre als Elektroinstallateur angefangen. Doch er war sich sicher: «Es gibt einen Beruf, der besser zu mir passt.» Er sollte Recht behalten, wie sich in der Schnupperlehre als Netzelektriker dann gezeigt hat. Das ist jetzt über vier Jahre her. Mattis, mittlerweile im dritten Lehrjahr, hat seine Berufswahl seither nie bereut – genauso wenig wie die Wahl seines Lehrbetriebs. «EKZ ist ein grosses Unternehmen. Das ermöglicht uns Lernenden einen Einblick in viele verschiedene Arbeitsbereiche, und wir können das in der Schule Gelernte im Lehrbetrieb gleich umsetzen und üben.»

«EKZ ist ein grosses Unternehmen. Das ermöglicht uns ­Lernenden ­einen Einblick in viele ­verschiedene Arbeitsbe­reiche, und wir können das in der Schule ­Gelernte im ­Lehrbetrieb gleich umsetzen und üben.» 

Netzelektriker sind dafür verantwortlich, dass das Stromnetz einwandfrei funktioniert. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen sorgt Mattis dafür, dass der Strom im EKZ-Versorgungsgebiet sicher vom Kraftwerk bis zum Ort des Verbrauchs gelangt. Dem angehenden Netzelektriker gefällt die Vielseitigkeit seines Berufs: vom Kabelbau im offenen Graben über den Freileitungsbau auf bis zu 11 Meter hohen Masten bis hin zu Arbeiten im Bereich der öffentlichen Beleuchtung. Zusätzliche Abwechslung bringt das Wetter in den Berufsalltag. Die Arbeit eines Netzelektrikers findet hauptsächlich draussen statt – und das zu jeder Jahreszeit. Da sich das EKZ-Versorgungsgebiet über den ganzen Kanton Zürich erstreckt, ist Mattis viel unterwegs: «Bei uns gleicht kein Tag dem anderen», sagt der junge Berufsmann, «und über Langeweile kann man sich in unserem Job wirklich nicht beklagen.» 

Die Zusammenarbeit im Team ist für Netzelektriker ein wichtiger Bestandteil ihrer Aufgaben.
Im Umgang mit Elektrizität sind höchste Konzentration und Sorgfalt gefragt.

Mit Kopf und Muckis

Der 17-Jährige ist sich bewusst, dass das Arbeiten mit Elektrizität und somit sein Beruf nicht ganz ungefährlich sind. Sicherheit und entsprechende Schutzvorkehrungen sind das oberste Gebot. Auch wenn man während der Lehre ohnehin nie unter Spannung arbeitet, so ist sich Mattis sicher: «Wenn man konzentriert arbeitet und stets bei der Sache ist, dann kann nichts passieren.» Aber auch körperlich ist der Beruf sehr anspruchsvoll. «Als Netzelektriker muss man fit sein, denn die Arbeit ist anstrengend und braucht viel Kraft und Ausdauer.» Die nötige Fitness legt sich Mattis im Turnverein, beim wöchentlichen Handballtraining oder auch beim Biken, Snowboarden und Joggen zu. Dies hilft ihm dabei, bei der Arbeit nicht so schnell aus der Puste zu kommen. Zumindest meistens: Manchmal komme es nämlich vor, dass er nach einem anstrengenden Training bei der Arbeit schon ein bisschen leide, erzählt Mattis mit einem Augenzwinkern.

Klare Perspektiven

Noch geht es einige Monate, bis Mattis im Sommer 2021 sein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Netzelektriker EFZ entgegennehmen darf. Der Plan für die Zeit nach der Ausbildung steht aber bereits heute: Nach dem Abschluss der dreijährigen Lehre möchte Mattis ein Jahr Berufserfahrung sammeln, um dann berufsbegleitend die Berufsprüfung und allenfalls sogar die Meisterprüfung zu absolvieren. Die vielversprechenden Zukunftsaussichten zeigen: Grundausbildungen in der Energie- und Elek­trobranche sind eine solide Basis für Weiterbildungen. Als Netzelektriker stehen einem nach der Lehre viele Türen offen – und Mattis ist bereit, diese aufzustossen.